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ESC in Wien: Stadthalle wird zur Hochsicherheitszone
Beim Eurovision Song Contest (ESC) in Wien wird die Stadthalle als Veranstaltungsort zur Hochsicherheitszone. Der Aufwand sei vergleichbar mit den Kontrollen auf einem Flughafen, sagte Oliver Lingens vom ORF. Alle Beschäftigten würden streng überprüft, die Besucher müssten durch Metalldetektoren gehen, 180 Sicherheitskameras seien installiert.
Mit Taschen dürfe kein Fan in die Halle. «Selbst eine Handtasche ist nicht erlaubt», sagte Lingens. Neben Polizei in Uniform und zivil seien 500 private Sicherheitsleute vor Ort. Auch zur Abwehr von Drohnen würden Vorkehrungen getroffen. Das Sicherheitskonzept umfasse 400 Seiten.
Wartezeiten beim Einlass
Das Publikum müsse sich aufgrund der Kontrollen auf längere Wartezeiten einstellen, hieß es. Eine konkrete Bedrohungslage für die Veranstaltung existiere aktuell nicht, sagte ein Polizeisprecher.
Im Vorfeld der größten Musikveranstaltung der Welt hatte die Teilnahme Israels für Diskussionen gesorgt. Einige Länder boykottieren den ESC als Reaktion auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen.
Verkauf von Restkarten im März
Am 26. März werden nach Angaben von ORF-Intendant Roland Weißmann noch einmal Tickets zum Verkauf angeboten. Es werde sich voraussichtlich um einige Tausend Restkarten handeln. Wer ein Ticket für eine der insgesamt neun Shows erwerben will, muss sich vorher registrieren lassen.
Der 70. ESC findet vom 12. bis 16. Mai in Wien statt. Nach dem Sieg des Countertenors JJ in Basel ist Wien zum dritten Mal Ort des Musik-Spektakels. Diesmal schickt Österreich den 19-jährigen Sänger Cosmó mit dem Song «Tanzschein» ins Rennen.