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Zwei Tage ÖPNV-Streik in München und Region 

Foto: Frank Lambert/Shutterstock.com | © Foto: Frank Lambert/Shutterstock.com

Foto: Frank Lambert/Shutterstock.com

Die Gewerkschaft Verdi ruft ihre Mitglieder im öffentlichen Nahverkehr in Bayern zu einem zweitägigen Warnstreik auf. Am Freitag (27.02.) und Samstag (28.02.) soll in mehreren Städten in Bayern die Arbeit niedergelegt werden. Betroffen sind München und die Region.

Welche Städte und Verkehrsmittel betroffen sind

Betroffen sind Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen. Nicht oder nur eingeschränkt betroffen sind S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalbusse. Private Busunternehmen, die im Auftrag der MVG fahren, sind nicht vom Streik betroffen. Die verfügbaren Busse werden stadtweit verteilt, um die Grundversorgung zu sichern. Je nach Auslastung und Verkehrslage kann es jedoch zu größeren Unregelmäßigkeiten kommen.

Wie U-Bahn und Tram fahren können, hängt von der Personalverfügbarkeit ab. Wenn sich genug Mitarbeiter*innen der MVG zum Dienst melden, kann der Betrieb auf einzelnen Linien oder Abschnitten aufgenommen werden. Im Fokus stehen dabei zunächst die U6 und die Tram 20. Am Samstag sind außerdem die Dienste der neuen Linie 14 besetzt.

Der Nachtverkehr bei der U-Bahn am Freitag und am Samstag entfällt.

Während des Streiks gibt es aktuellen Live-Daten und Info hier

Warum wird gestreikt?

Es geht um eine Gehaltsforderung der Gewerkschaft. Verdi verlangt für rund 9.000 Beschäftigte in mehr als 20 Unternehmen, die unter den entsprechenden Tarifvertrag fallen, eine monatliche Entgeltsteigerung von 668,75 Euro. Zusätzlich fordert die Gewerkschaft kürzere Wochenarbeitszeiten. 

Auswirkungen für Fahrgäste in Bayern

Ob und wann es zu weiteren Streiks kommt, hängt vom Verlauf der Tarifverhandlungen ab.

24.02.2026

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