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Wohnungsbrand in der Schwanthalerstraße: Fünf Verletzte nach Großeinsatz der Feuerwehr

In der Schwanthalerstraße in der Münchner Innenstadt ist es heute Vormittag zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand gekommen. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr München und des Rettungsdienstes waren vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen und mehrere eingeschlossene Personen zu retten. Fünf Menschen mussten mit Rauchgasvergiftungen in Münchner Kliniken eingeliefert werden.

Brand in der Schwanthalerstraße: Flammen schlagen aus dem dritten Obergeschoss

Zunächst wurde ein Löschzug zu einem gemeldeten Zimmerbrand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war trotz der dichten Bebauung der Innenstadt eine massive Rauchsäule sichtbar.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen Flammen aus einem Fenster im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Das Feuer drohte auf darüberliegende Stockwerke überzugreifen.

Mehrere Personen waren durch die starke Rauchentwicklung in ihren Wohnungen eingeschlossen und machten an den Fenstern auf sich aufmerksam. Andere Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich bereits selbst ins Freie retten.

Menschenrettung über Drehleitern und unter Atemschutz

Angesichts der dramatischen Lage wurde die Alarmstufe umgehend erhöht.

  • Ein Löschrohr wurde von außen vorgenommen, um die Flammen einzudämmen.

  • Atemschutztrupps gingen parallel in den Innenangriff vor.

  • Zwei Drehleitern wurden zur Menschenrettung in Stellung gebracht.

Den Einsatzkräften schlug dichter Rauch bereits im Treppenhaus entgegen. Mit einem weiteren Löschrohr verschaffte sich eine Fahrzeugbesatzung Zutritt zum brennenden Einzimmerapartment und konnte das Feuer zügig unter Kontrolle bringen.

Zwar wurden die darüberliegenden Wohnungen durch geborstene Fenster erheblich von Rauch und Flammen beaufschlagt, eine weitere Brandausbreitung konnte jedoch verhindert werden.

Rund 30 Minuten nach der Alarmierung meldete die Einsatzleitung schließlich: „Feuer aus“. Anschließend begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten.

22 Betroffene untersucht – Fünf Personen im Krankenhaus

Insgesamt wurden fünf Personen über zwei Drehleitern gerettet. Weitere Bewohnerinnen und Bewohner konnten mithilfe sogenannter Fluchthauben durch das verrauchte Treppenhaus ins Freie gebracht werden.

Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot vor Ort. Insgesamt:

  • 22 Personen wurden medizinisch untersucht

  • Ein Großraumrettungswagen kam zum Einsatz

  • Fünf Menschen mussten mit Rauchgasvergiftungen in Münchner Kliniken gebracht werden

Wohnungen derzeit unbewohnbar – Ermittlungen zur Brandursache laufen

Aufgrund der massiven Rauchausbreitung sind die Wohnungen ab dem dritten Obergeschoss aktuell nicht mehr bewohnbar. Für mehrere Bewohnerinnen und Bewohner musste eine Notunterbringung organisiert werden.

20.02.2026

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