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Raub auf Pokémon-Laden in New York: 100.000 US-Dollar Beute
Bewaffnete Täter haben in New York einen Pokémon-Kartenladen überfallen und Waren im Wert von mehr als 100.000 US-Dollar erbeutet. Drei bis vier maskierte Unbekannte drangen am frühen Mittwochabend (Ortszeit) in das Geschäft «The Poké Court» in Manhattan ein, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten.
Die Täter bedrohten demnach mehr als 40 Anwesende mit mindestens einer Schusswaffe und nahmen einem 27-jährigen Mann das Mobiltelefon ab. Überwachungsvideos, die im Internet kursieren, zeigen Einbrecher mit Anime-Rucksäcken: Einer richtet eine Waffe auf Anwesende, ein anderer schlägt mit einem Hammer eine Vitrine ein. Hinter dieser sollen sich nach Angaben der Betreiber die wertvollsten Sammelgegenstände im Wert von mehr als 100.000 US-Dollar (etwa 86.000 Euro) befunden haben. Dazu zählen wertvolle Sammelkarten sowie Sammelobjekte und Merchandise-Artikel.
Pokémon ist seit den 1990er-Jahren eine weltweit erfolgreiche Medien- und Spielemarke, die sich um das Sammeln, Trainieren und Kämpfen fiktiver Taschenmonster dreht. Der Handel mit Sammelkarten ist erneut populär geworden; seltene Exemplare können teils hohe Preise erzielen.
Täter auf der Flucht
Inhaberin Courtney Chin erklärte, sie sei erleichtert, dass bei dem von einer Influencerin organisierten Bastelevent niemand verletzt worden sei. Den Laden hatte sie Medienberichten zufolge erst vor zwei Monaten gemeinsam mit Freunden eröffnet. Neben der gestohlenen Ware seien auch etwa 1.000 US-Dollar aus der Kasse entwendet worden, teilte die Polizei mit. Die Täter befinden sich weiterhin auf der Flucht.