New York: Amokfahrt mit Toten und Verletzten - Fahrer gefasst

01.10.2017, 11:15

++++Update 17.01 Uhr++++

Feuerwehrchef von New York bestätigt ein deutsches Todes-Opfer.

Das Auswärtige Amt hatte zuvor eine leicht verletzte deutsche Staatsbürgerin bestätigt – ein deutsches Todesopfer dagegen nicht. Das deutsche Generalkonsulat und die Behörden in New York stünden im Austausch.

Die New Yorker Behörden haben ein englischsprachiges Notfallsystem zur Nachfrage nach Angehörigen unter folgender Nummer für Anrufer aus dem Ausland freigeschaltet: +1-212-639-9675. 

Auswärtiges Amt: Reisenden wird empfohlen, die lokalen Medien zu verfolgen, größere Menschenansammlungen zu meiden und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge zu leisten. 

 

++++Update- was wir bisher wissen 11.15 Uhr++++

Unter den Verletzten befindet sich auch eine Frau aus Deutschland. Sie ist außer Lebensgefahr. Sie war als Touristin in New York.

Unter den Toten ist kein deutscher Staatsangehöriger.

Der Fahrer des Pick Up ist 29 Jahre alt und stammt aus Usbekistan. Er lebt seit 2010 legal über die Green Card in den USA. Laut Zeugen soll er nach der Amokfahrt aus dem Auto gesprungen sien und "Allahu Akbar" gerufen haben. Er bfindet sich aktuell im Krankenhaus in Gewahrsam.

Man hat im Wagen Unterlagen in arabischer Schrift gefunden. Aktuell wird überprüft, ob es eine Verbindung zur Terrormiliz IS gibt.

Die US-Regierung spricht von Terror.

 

++++31.10. 22.20 Uhr+++

Bei einem Vorfall mit einem Fahrzeug in New York hat es nach ersten Polizeiangaben 8 Tote und 15 Verletzte gegeben. Ein Pick Up war auf einen Fußgänger- und Fahrradweg im Süden Manhattans gefahren und hat mehrere Menschen gerammt.

Das Fahrzeug ist dann weitergefahren, hat ein anderes Fahrzeug gerammt und ist dann zum Stehen gekommen. Der Fahrer wurde von Beamten angeschossen und hat Spielzeugpistolen  dabei gehabt.

Das Ganze hat sich im Südwesten Manhattans ereignet, teilt die New Yorker Polizei (NYPD) mit. Der Fahrer ist in Gewahrsam genommen worden, es wird nach niemand anderem mehr gefahndet.

Der Vorfall ereignete sich direkt neben einer High School ganz im Westen Manhattans in der Nähe des World Trade Centers. Der Straßenblock wurde abgesperrt, Polizei und Feuerwehr waren vor Ort, Hubschrauber kreisten über der Gegend. Dutzende Schüler der High School und Schaulustige standen an den Absperrungen. Auf den Straßen stauten sich tausende von Fahrzeugen.