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Eindeutig: Milka-Schokolade ist „Mogelpackung des Jahres 2025“
Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben entschieden: Die Alpenmilch-Schokolade von Milka wurde zur „Mogelpackung des Jahres 2025“ gewählt. Der Grund ist eindeutig und sorgt für große Empörung: Weniger Inhalt bei gleichzeitig höherem Preis. Die traditionsreiche Schokoladentafel wurde von 100 auf 90 Gramm reduziert – und zugleich deutlich teurer.
Rekord-Ergebnis bei der Abstimmung
Die Wahl zur „Mogelpackung des Jahres 2025“, organisiert von der Verbraucherzentrale Hamburg, endete mit einem historischen Ergebnis.
66,7 Prozent der insgesamt über 34.700 abgegebenen Stimmen entfielen auf die Milka Alpenmilch Schokolade. Damit erreichte erstmals in der zwölfjährigen Geschichte der Negativauszeichnung ein Produkt einen derart hohen Stimmenanteil.
Dieses klare Votum zeigt: Das Vertrauen vieler Verbraucherinnen und Verbraucher in bekannte Marken ist spürbar erschüttert.
Weniger Schokolade, deutlich höherer Preis
Laut Verbraucherzentrale wurde die Milka Alpenmilch Schokolade Anfang 2025 spürbar verändert:
Füllmenge: von 100 g auf 90 g reduziert
Preis: von 1,49 Euro auf 1,99 Euro erhöht
Preisanstieg: über 48 Prozent
Besonders kritisch sehen Verbraucherschützer, dass die Verpackung kaum verändert wurde. Für viele Kundinnen und Kunden ist die geringere Füllmenge auf den ersten Blick nicht erkennbar – ein klassisches Beispiel für sogenannte Shrinkflation.
Auch andere Milka-Sorten betroffen
Nicht nur die Alpenmilch-Schokolade steht in der Kritik. Nach Angaben der Verbraucherzentrale seien weitere Sorten von Milka ebenfalls von ähnlichen Änderungen betroffen.
22.01.2026