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Eindeutig: Milka-Schokolade ist „Mogelpackung des Jahres 2025“

Milka Schokolade in lila im Supermarktregal- zwei Schokoladentafeln nebeneinander  | © Foto: Magda Wygralak/Shutterstock.de

Verbraucher:innen aufgepasst: Wer derzeit im Supermarkt einkauft, sollte besonders genau hinsehen. Viele Produkte bieten weniger Inhalt zum höheren Preis – oft ohne dass das sofort ersichtlich ist.

Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben entschieden: Die Alpenmilch-Schokolade von Milka wurde zur „Mogelpackung des Jahres 2025“ gewählt. Der Grund ist eindeutig und sorgt für große Empörung: Weniger Inhalt bei gleichzeitig höherem Preis. Die traditionsreiche Schokoladentafel wurde von 100 auf 90 Gramm reduziert – und zugleich deutlich teurer.

Rekord-Ergebnis bei der Abstimmung

Die Wahl zur „Mogelpackung des Jahres 2025“, organisiert von der Verbraucherzentrale Hamburg, endete mit einem historischen Ergebnis.
66,7 Prozent der insgesamt über 34.700 abgegebenen Stimmen entfielen auf die Milka Alpenmilch Schokolade. Damit erreichte erstmals in der zwölfjährigen Geschichte der Negativauszeichnung ein Produkt einen derart hohen Stimmenanteil.

Dieses klare Votum zeigt: Das Vertrauen vieler Verbraucherinnen und Verbraucher in bekannte Marken ist spürbar erschüttert.

Weniger Schokolade, deutlich höherer Preis

Laut Verbraucherzentrale wurde die Milka Alpenmilch Schokolade Anfang 2025 spürbar verändert:

  • Füllmenge: von 100 g auf 90 g reduziert

  • Preis: von 1,49 Euro auf 1,99 Euro erhöht

  • Preisanstieg: über 48 Prozent

Besonders kritisch sehen Verbraucherschützer, dass die Verpackung kaum verändert wurde. Für viele Kundinnen und Kunden ist die geringere Füllmenge auf den ersten Blick nicht erkennbar – ein klassisches Beispiel für sogenannte Shrinkflation.

Auch andere Milka-Sorten betroffen

Nicht nur die Alpenmilch-Schokolade steht in der Kritik. Nach Angaben der Verbraucherzentrale seien weitere Sorten von Milka ebenfalls von ähnlichen Änderungen betroffen.

22.01.2026

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