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Mindestens vier Tote bei Stegeinsturz in Spanien
Beim Einsturz eines Stegs sind in Spanien mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall geschah am felsigen Strand El Bocal nördlich der Regionalhauptstadt Santander im Norden des Landes, wie der Seerettungsdienst der Region Kantabrien mitteilte. Nach zwei vermissten Personen wurde am frühen Abend noch gesucht, hieß es.
Bei den Todesopfern handele es sich unter anderem um drei Frauen, berichteten die Nachrichtenagentur Europa Press, der TV-Sender RTVE und weitere Medien unter Berufung auf die Rettungskräfte. Weitere Informationen zu den Identitäten der Opfer wurden zunächst nicht bekannt. Die Ursache des Unfalls, der gegen 16.30 Uhr geschah, blieb zunächst unklar.
Eine Frau starb im Krankenhaus
Nach Angaben der Behörden waren insgesamt sieben Menschen mittleren Alters von dem Unglück betroffen. Sie seien alle beim Einsturz des Stegs ins Meer gestürzt. Zwei von ihnen konnten lebend aus dem Wasser geborgen werden, eine Frau erlag allerdings wenig später auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Santander ihren Verletzungen.
Der Zwischenfall ereignete sich den amtlichen Angaben zufolge an einem Steg zwischen dem Strand El Bocal und dem Spanischen Institut für Ozeanographie. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war dort laut Europa Press am Dienstagabend noch im Einsatz. Bei der Suche nach den Vermissten wurden Boote und Hubschrauber eingesetzt.