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Paris Hilton will «Stimme nutzen, um etwas zu bewirken»

28.01.2026, 06:01

US-Realitystar Paris Hilton gibt in ihrem neuen Dokumentarfilm «Infinite Icon: A Visual Memoir» sehr persönliche Einblicke auf ihr Leben und ihre Karriere. Musik habe ihr über viele schmerzhafte Erfahrungen hinweggeholfen, erzählt die 44-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur. 

Vor allem als Teenager habe sie viele Traumata durchgemacht. In der Doku berichtet sie teils unter Tränen über Missbrauchserfahrungen als Schülerin in einer privaten Jugendeinrichtung im US-Staat Utah. 

Sie sei nun sehr stolz auf ihre Rolle als Aktivistin und auf ihre Lobbyarbeit, um Kinder zu schützen. «Ich möchte meine Stimme nutzen, um etwas zu bewirken», betont Hilton. Die zweifache Mutter macht sich unter anderem in Washington für strengere Regeln im Kampf gegen Missbrauch in Jugendeinrichtungen stark. 

In Washington vor dem US-Kongress

Vorige Woche hatte sie in der US-Hauptstadt zudem für einen Gesetzesentwurf geworben, der Opfern von KI-generierter Pornografie mehr rechtlichen Schutz geben soll. Sie sprach dabei über ihre eigene Erfahrung mit der Verbreitung intimer Bilder. Anfang der 2000er Jahre hatten Aufnahmen Hiltons beim Sex mit ihrem damaligen Freund international für Aufsehen gesorgt. Damals habe es keine Gesetze gegeben, um sie zu schützen, sagte Hilton während einer Pressekonferenz vor dem US-Kongress. 

Sie habe auch eine sehr enge Beziehung zur LGBTQ-Gemeinde, von der sie selbst viel Unterstützung bekommen habe, erzählt Hilton der dpa. «Für sie werde ich immer da sein, um zu helfen». Die englische Abkürzung LGBTQ+ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und queere Menschen, das Pluszeichen ist Platzhalter für weitere Identitäten und Geschlechter.

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