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US-Wintersturm fordert immer mehr Tote
Die Zahl der Toten infolge des verheerenden Wintersturms in den USA steigt weiter. Mindestens 22 Menschen sind bisher ums Leben gekommen, wie die «New York Times» berichtet. Andere US-Medien melden gar höhere Opferzahlen: Die Zeitung «USA Today» schrieb, mindestens 34 Menschen seien seit Freitag gestorben. Doch nicht all diese Todesfälle konnten zunächst auf das Extremwetter zurückgeführt werden. Mehrere Fälle würden noch untersucht. Nach Angaben der Behörden starben einige Menschen an Unterkühlung, andere beim Versuch, Schnee zu räumen.
Stromausfälle dauern an - Kälte erschwert Aufräumarbeiten
Noch immer sind mehr als eine halbe Million Stromkunden von Ausfällen betroffen, wie das Portal poweroutage.us in der Nacht zu Dienstag meldete. Die Übersichtsseite trägt die Daten von Energieversorgern zusammen. Eis und Wind könnten weitere Stromleitungen zum Brechen bringen, warnen US-Medien. Ein Problem für die Energieversorgung ist die Last des Schnees und Eises auf den oberirdischen Leitungen. Auch umknickende Bäume können die Versorgung unterbrechen.
Am Sonntag hatten die Ausfälle noch mehr als eine Million Kunden betroffen - vom Süden der USA bis zur Ostküste. Mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung war zeitweise von dem Wintersturm betroffen. Er war als einer der heftigsten der vergangenen Jahre angekündigt worden. Extreme Kälte erschwert laut US-Medien die Aufräumarbeiten. Die chaotische Situation im Flugverkehr mit Tausenden Ausfällen dürfte sich aber dafür in den nächsten Tagen wieder normalisieren.
Eiseskälte bleibt - bis Anfang Februar
Auch in den kommenden Tagen werde es ungewöhnlich kalt bleiben, selbst für diese Jahreszeit, warnte der Wetterdienst. Die niedrigen Temperaturen sollen laut Vorhersage vor allem den Süden und Osten des Landes weiter erfassen.
Sogar in Teilen Floridas könnte es kälter als sonst werden. In einigen US-Regionen könnten die niedrigsten Temperaturen seit Jahren erreicht werden. Milderes Wetter erwarten die Meteorologen erst wieder Anfang Februar.