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Tom Tykwer will Bestseller «Lázár» verfilmen
Der Bestseller «Lázár» des Schweizer Autors Nelio Biedermann soll verfilmt werden. Die von Regisseur Tom Tykwer («Babylon Berlin») und Produzent Uwe Schott geleitete Berliner Produktionsfirma X Filme Creative Pool hat sich die Filmrechte gesichert. «Tykwer und Schott wollen aus dem Stoff einen internationalen Kinospielfilm entwickeln», hieß es in der Mitteilung.
Der Roman erzählt vom Niedergang einer ungarischen Adelsfamilie im 20. Jahrhundert. Biedermann, der 2003 geboren wurde, lässt die Familiensaga mit der Geburt eines ungewöhnlichen Kindes beginnen - es hat durchsichtige Haut. Über mehrere Generationen hinweg erzählt er von der Familie, vom Untergang des Habsburgerreichs bis zum Zweiten Weltkrieg und zur Sowjetunion.
«Lázár hat mich sofort gepackt und nicht mehr losgelassen», teilte Tykwer mit. «Ein Buch, das uns durch die Gezeiten des Lebens – und des Liebens – treibt und dabei auf verstörend intensive Weise glücklich macht.» Die Adaption fürs Kino zu wagen, sei ein Abenteuer, dem sie nun kollektiv entgegenfieberten. Noch steht das Projekt am Anfang - wann der Film später dann ins Kino kommen könnte, ist noch nicht bekannt.