Brutaler Überfall auf eine Joggerin im Bayernpark

13.02.2017, 14:24

Foto (Symbolbild): dpa.

Eine Joggerin ist am Sonntag Abend beim Joggen gegen 22:30 Uhr von einem Sextäter angegriffen worden. Die 24-jährige war vom Luitpoldpark Richtung Hohenzollernplatz unterwegs, als ein unbekannter Mann sie im dazwischenliegenden Bayernpark attackierte. Die Frau wurde festgehalten und auch zu Boden geschleudert. Als sie laut um Hilfe schrie, flüchtete der Täter. Die Polizei sucht jetzt Zeugen.

Täterbeschreibung:

  • männlich
  • kleine Statur
  • kurze Haare
  • dunkle Mütze
  • dunkle dicke Jacke

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Zusammenhang mit dem Isar-Vergewaltiger noch offen

Ob es einen Zusammenhang mit der Vergewaltigung einer Joggerin im Dezember bei Oberföhring an der Isar gibt, ist noch offen. Die Ergebnisse der Spurensicherung der Polizei am Schwabinger Tatort liegen noch nicht vor.

Was den Missbrauchsfall vom 18. Dezember betrifft, steht mittlerweile fest, dass der Vergewaltiger bereits 2015 eine Missbrauchstat beging. Die Münchner Polizei warnt vor diesem Wiederholungstäter, den sie für sehr gefährlich einstuft. Die Münchner Polizei rät den Frauen zu Vorsichtsmaßnahmen. 

Diese Vorsichtsmaßnahmen sollten Frauen beachten

  • Bei Dunkelheit bevorzugt auf belebten und beleuchteten Joggingstrecken laufen und zwar möglichst zu zweit oder in einer Gruppe.
  • Auf Musik und Ohrenstöpsel beim Laufen verzichten. 
  • Eine Trillerpfeife oder ein Schrill- bzw. Taschenalarm schreckt mögliche Angreifer ab und macht gleichzeitig andere Menschen auf die bedrohliche Situation aufmerksam.
    Der 110 Dezibel laute Alarmton der etwa 15 Euro teuren Geräte ist eine wirksame Abwehrwaffe. Von Elektroschockern und Pfeffersprays rät Polizeisprecher Baumann dringend ab: "Sie unterliegen waffenrechtlichen Bestimmungen und können von einem Angreifer auch gegen einen verwendet werden."