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Störche in Freising: Nest an der Marienstatue wird verlegt

09.04.2026, 16:04

Seit Wochen sind sie die wohl größte Attraktion in der Freising Innenstadt: Zwei Störche haben begonnen, ihr Nest auf der Marienstatue zu bauen – mitten im Herzen der Stadt. Zahlreiche Besucher bleiben stehen, zücken ihre Handys und beobachten das ungewöhnliche Naturschauspiel.

Warum das Storchennest verlegt werden muss

So schön der Anblick auch ist, das Nest an der Marienstatue wird nicht bleiben können. Der Grund: Die Fläche ist schlicht zu klein und bietet langfristig keine stabile Grundlage für ein sicheres Storchennest. Gerade bei schlechtem Wetter oder zunehmendem Gewicht könnte das Nest instabil werden.

Auch aus Sicherheitsgründen ist eine Verlegung notwendig – sowohl für die Tiere als auch für Passanten in der Innenstadt.

Neues Zuhause: Marcushaus wird „storchenfit“

Damit die Störche weiterhin in Freising bleiben können, wird bereits an einer Alternative gearbeitet: Das sogenannte Marcushaus soll entsprechend vorbereitet und „storchenfit“ gemacht werden. Ziel ist es, den Tieren einen sicheren und langfristig geeigneten Nistplatz zu bieten.

Solche Maßnahmen sind nicht ungewöhnlich – in vielen Städten werden gezielt Nistmöglichkeiten geschaffen, um Störche anzusiedeln und gleichzeitig Risiken zu vermeiden.

Störche bleiben Publikumsmagnet

Auch wenn das Nest an der Marienstatue bald Geschichte ist, bleibt die Begeisterung für die Tiere groß. Die Störche haben sich innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt und sorgen für besonderes Interesse bei Einheimischen und Besuchern.

Mit dem neuen Standort am Marcushaus dürfte sich daran nichts ändern – im Gegenteil: Die Chancen stehen gut, dass die Störche langfristig Teil des Stadtbilds von Freising werden.

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