Alle Aktionen. Der Verkehr und das Wetter für München und viele weitere Funktionen
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Mit gerade einmal 18 Jahren stand Giovanni mitten im Leben. Im September hätte er seine Gesellenprüfung als Dachdecker abgelegt. Besonders wichtig war ihm jedoch sein Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr Perlach. Für andere Menschen da zu sein, war für ihn nie nur ein Hobby, sondern selbstverständlich.
Giovanni gehört zu den Menschen, die helfen, wenn Hilfe gebraucht wird. Für seinen Einsatz wurde er sogar persönlich vom Münchner Polizeipräsidenten eingeladen und geehrt.
Doch vor neun Wochen änderte ein schwerer Snowboardunfall plötzlich alles.
Zunächst sah alles nach starken Rückenschmerzen aus. Innerhalb weniger Tage verschlechterte sich Giovannis Zustand jedoch dramatisch. Schritt für Schritt verlor er die Fähigkeit, seine Beine zu bewegen.
Die Diagnose umfasst unter anderem:
Schädel-Hirn-Trauma 2. Grades mit subduraler Blutung
Inkompletter Querschnitt ab L1
Retrograde Amnesie
Heute ist Giovanni ab der Hüfte abwärts gelähmt.
Aktuell befindet er sich in intensiver Rehabilitation. Die medizinische Prognose ist ernst. Nach aktuellem Stand muss davon ausgegangen werden, dass die Lähmung dauerhaft bestehen bleibt. Ob Giovanni jemals wieder laufen kann, ist derzeit ungewiss.
Seit dem Unfall kämpft Giovanni jeden Tag mit großer Stärke gegen die Folgen seiner Verletzungen an. Noch wird er mehrere Wochen im Krankenhaus behandelt und anschließend für weitere vier bis sechs Wochen in eine spezialisierte Rehabilitation verlegt.
Auch außerhalb der Klinik ist die Situation schwierig. Der Aufzug in seinem Zuhause ist defekt, weshalb Giovanni momentan nicht einmal regelmäßig am Wochenende nach Hause kann, um Kraft zu tanken.
Die Belastung für die gesamte Familie ist enorm.
Die Spenden werden unter anderem benötigt für:
einen passenden Aktivrollstuhl (ca. 7.500 Euro, wobei die Krankenkasse nur einen kleinen Teil übernimmt)
notwendige Umbauten im Wohnumfeld, beispielsweise einen Treppenlift
Therapien und Schmerzbehandlungen
medizinische Hilfsmittel
weite Fahrten zur Reha in rund 400 Kilometer Entfernung
Zusätzlich sollen die Spenden Giovannis Eltern entlasten, damit sie – falls notwendig – unbezahlten Urlaub nehmen können, um für ihren Sohn da zu sein.
Die Situation wird zusätzlich dadurch erschwert, dass Giovanni ersten Einschätzungen zufolge kaum auf staatliche Unterstützung zurückgreifen kann.
Nach aktuellem Stand besteht:
kein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente, da die erforderlichen Beitragsjahre fehlen
voraussichtlich kein Anspruch auf Bürgergeld, da Giovanni bei seinen Eltern lebt
Damit fehlt ein großer Teil der finanziellen Absicherung, während gleichzeitig die Belastung für die Familie weiter steigt.
Trotz der schweren Verletzungen gibt es noch eine kleine Hoffnung. Da Giovannis Rückenmark nicht vollständig durchtrennt wurde, besteht grundsätzlich eine Restchance, dass er eines Tages wieder laufen kann.
Allerdings wird diese Chance mit der Zeit geringer. Bisher konnte Giovanni keine nennenswerten Fortschritte in der Rehabilitation erzielen. Bei solchen Verletzungen hängt die langfristige Prognose maßgeblich davon ab, welche Funktionen innerhalb der ersten drei bis sechs Monate nach dem Unfall zurückkehren.
Giovanni hat dieser Spendenaktion nur unter einer klaren Bedingung zugestimmt: Es soll offen kommuniziert werden, dass es ihm nicht darum geht, finanziellen Profit aus seiner Situation zu ziehen oder sich zu bereichern.
Die Unterstützung soll ausschließlich dazu dienen, die notwendigen Hilfen, Therapien und Anpassungen zu finanzieren, die für seinen Alltag notwendig sind.
Sollten die gesammelten Spenden wider Erwarten nicht vollständig benötigt werden, ist es Giovannis ausdrücklicher Wunsch, die verbleibenden Mittel an gemeinnützige Organisationen oder Stiftungen weiterzugeben, die Menschen in ähnlichen Situationen unterstützen.
Jeder Euro kann dabei helfen, Giovanni ein Stück Selbstständigkeit, Mobilität und Lebensqualität zurückzugeben.
18.05.2026