Neubiberg: Hinweise auf rechtes Netzwerk an Bundeswehr-Uni

19.05.2017, 09:10

Der Fall des rechtsextremen Bundeswehrsoldaten Franco A. führt die Ermittler jetzt auch nach München. Studenten und Absolventen der Bundeswehr-Universität Neubiberg sollen Verbindungen zu einem rechtsextremen Netzwerk haben – der sogenannten Identitären Bewegung, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Demnach überprüft der Militärische Abschirmdienst MAD derzeit vier Studenten wegen des Verdachts auf Rechtsextremismus. Der Nachrichtendienst prüft unter anderem, ob die Studenten Kontakt zum terrorverdächtigen Oberleutnant Franco A. oder seinem mutmaßlichen Komplizen hatten. Letzterer hatte in Neubiberg studiert.