Entwarnung am Hohenzollernplatz

03.08.2017, 15:03

+++ Update 04.08.2017, 07:30 Uhr +++

Aktuelle Informationen zum Großeinsatz, aus dem Pressebericht der Polizei München:

Am Donnerstag Nachmittag wurde der U-Bahnhof Hohenzollernplatz wegen eines Polizeigroßeinsatzes evakuiert. Über den Notruf wurde der Polizei mitgeteilt, dass im Bereich des U-Bahnhofes Hohenzollernplatz angeblich geschossen wurde. Darüber hinaus solle sich eine Person im Tunnel auf den Gleisen befunden haben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der Mann am Bahnhof Hohenzollernplatz über die entsprechende Vorrichtung auf dem Bahnsteig den Nothalt ausgelöst, nachdem die U-Bahn aus dem Bahnhof ausgefahren war. Anschließend rannte er dem Zug nach, welcher unmittelbar nach der Abfahrt aus dem Bahnhof wieder zum Stehen kam.
Während der Mann Richtung Fahrerkanzel lief, schlug er gegen die Scheiben der U-Bahn, insbesondere gegen die Fahrerkanzel. Offenbar wurden die Schläge durch Fahrgäste als Schüsse fehlinterpretiert. Hinweise auf eine tatsächliche Schussabgabe gibt es keine. Weder bei dem Festgenommenen noch im Gleisbereich konnte eine Schusswaffe aufgefunden werden.

Der polizeibekannte 39-Jährige hatte Betäubungsmittel konsumiert. Er litt offensichtlich unter Wahnvorstellungen. Gegen den 39-Jährigen wird nun wegen verschiedener Straftaten, u.a. wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr, ermittelt. Er wurde in ein Klinikum eingewiesen Herausgeber: Polizeipräsidium München, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 80333 München, Ettstraße 2, Eingang Augustinerstraße 2 Tel. (089) 2910-2432, Fax (089) 2910-4806, E-Mail: pp-mue.pressestelle@polizei.bayern.de Internet: http://www.polizei.bayern.de/muenchen Druck: Eigendruck im Selbstverlag Bei dem Einsatz erlitten vier Personen einen Schock, darunter auch die U-Bahnführerin. Alle Vier wurden durch Kriseninterventionsteams betreut. Bei der Festnahme wurden zusätzlich zwei Polizeibeamte leicht verletzt.

Der polizeibekannte 39-Jährige hatte Betäubungsmittel konsumiert. Er litt offensichtlich unter Wahnvorstellungen. Gegen den 39-Jährigen wird nun wegen verschiedener Straftaten, u.a. wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr, ermittelt. Bei dem Einsatz erlitten vier Personen einen Schock, darunter auch die U-Bahnführerin. Alle Vier wurden durch Kriseninterventionsteams betreut. Bei der Festnahme wurden zusätzlich zwei Polizeibeamte leicht verletzt.

 

+++ Update 15:45 Uhr +++

Entwarnung am Hohenzollernplatz. Ein Fahrgast einer U-Bahn hatte schussähnliche  Geräusche gehört und die Polizei alarmiert. Nach aktuellen Informationen der Polizei hatte jemand am Bahnhof den Nothalt gezogen Die U-Bahn und der Bahnhof Hohenzollernplatz wurden evakuiert. Inzwischen hat die Polizei herausgefunden, dass niemand geschossen hat. Jemand am Bahnhof hatte den Nothalt gezogen – weil ein Mann hinter der U-Bahn hergelaufen war. Diesen hat die Polizei festgenommen. Vor Ort werden aktuell noch Zeugen befragt.

Noch kommt es zu Einschränkungen bei den U Bahn Linien U1 und U2. Es ist mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen. Die Fahrgäste sind aufgerufen, wenn möglich, auf Bus, Tram, S-Bahn und andere U-Bahnlinien auszuweichen. Aktuell ist erneut kein Zugverkehr zw. Theresienstraße und Scheidplatz möglich. Es wird momentan ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

 

+++ 15:00 Uhr +++

Bei der U-Bahn läuft gerade ein Polizeieinsatz. Zwischen Hohenzollernplatz und Josephsplatz ist aktuell gesperrt. Dort hatte ein Fahrgast in der U-Bahn verdächtige Geräusche gehört und die Polizei alarmiert. Die Polizei sucht deshalb gerade den Bereich an der U-Bahn ab.