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Ermittler suchen erneut nach gestohlenem Kelten-Goldschatz

04.05.2026, 12:05

Mehr als drei Jahre nach dem Diebstahl eines Goldschatzes aus einem Museum im oberbayerischen Manching suchen Ermittler wieder nach dem verschwundenen Großteil der Beute. Nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamts vermuten die Beamten, dass das fehlende Gold auf dem Grundstück des Hauptverdächtigen und seiner Partnerin in Plate in Mecklenburg-Vorpommern versteckt ist.

Der Goldschatz war im November 2022 aus dem Kelten Römer Museum in Manching gestohlen worden. Vier Täter wurden festgenommen und im Juli 2025 am Landgericht Ingolstadt zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Doch bis auf einen kleinen Teil der gestohlenen Goldmünzen blieb der Schatz bislang verschwunden. Die Verdächtigen äußerten sich während des Prozesses nicht dazu, wo das Gold versteckt sein könnte.

Hunderte Goldmünzen könnten auf dem Grundstück versteckt sein

Doch seit dem Morgen durchsuchen laut bayerischem Landeskriminalamt Kunstfahnder erneut das Anwesen und das Grundstück des Hauptverdächtigen. Dabei komme auch Röntgen- und Radartechnik zum Einsatz. «Neue Erkenntnisse» ließen die Ermittler davon ausgehen, dass der Großteil der Beute dort professionell versteckt worden sei, um sie später zu verkaufen.

Es handle sich um 411 Goldmünzen und einen Goldgusskuchen, die bislang nicht gefunden wurden - insgesamt gehe es um etwa drei Kilo Gold. Die Ermittler vermuten zudem, dass sie dort auch größere Mengen Bargeld aus anderen Einbrüchen der Gruppe finden könnten. Bis zum späten Vormittag hatten die Beamten laut einem Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts noch nichts gefunden. Die Suche sollte am Nachmittag aber weitergehen.

Die Beamten verdächtigen die Partnerin des Hauptverdächtigen, ihre Hilfe beim Verkauf des Goldes angeboten zu haben. Ermittelt werde wegen des Verdachts der Geldwäsche. Ihr Partner sitzt laut Landeskriminalamt nach wie vor in München in Untersuchungshaft, das Urteil gegen ihn ist bisher nicht rechtskräftig.

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