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Mord an DJ Jam Master Jay: Angeklagter gesteht Mitschuld
Fast 25 Jahre nach dem Mord an dem US-amerikanischen Hip-Hop-Musiker Jam Master Jay 2002 hat ein Angeklagter eine Mitschuld eingestanden. Er habe anderen Menschen dabei geholfen, in das Gebäude zu kommen, in dem sich der Musiker aufhielt - wissend, dass diese ihn umbringen wollten, gestand der 52-Jährige vor einem Gericht in New York.
Wem er genau geholfen habe, sagte der Mann nicht. Dem 52-Jährigen, der sich zuvor schon in Bezug auf andere Waffen- und Drogendelikte schuldig bekannt hatte, drohen nun bis zu 20 Jahre Gefängnis.
Der 1965 mit bürgerlichem Namen Jason Mizell geborene Musiker Jam Master Jay war in den 1980er-Jahren als DJ der legendären Rap-Band Run-D.M.C. weltberühmt geworden. Run-D.M.C. war Anfang der 80er-Jahre in Queens von Mizell und dessen Schulfreunden Joseph «Run» Simmons und Darryl «DMC» McDaniels gegründet worden.
Die Rap-Gruppe gilt als eine der einflussreichsten der Musikgeschichte. Die Ermordung des damals 37-jährigen Mizell, der mit mehreren Schüssen niedergestreckt wurde, gab Ermittlern jahrzehntelang Rätsel auf. Nach dem Mord an Jam Master Jay löste sich Run-D.M.C. 2002 offiziell auf.
Im Februar 2024 hatte die Staatsanwaltschaft dann zwei einst mit Jam Master Jay befreundete Männer des Mordes an ihm für schuldig befunden. Ihnen war vorgeworfen worden, den Musiker im Oktober 2002 in einem Musikstudio im New Yorker Stadtteil Queens erschossen zu haben. Einer von ihnen wurde später wieder freigesprochen.