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Schwabing: München eröffnet zehntes Taubenhaus
Um die Zahl der Stadttauben langfristig zu kontrollieren, setzt die Stadt München weiter auf sogenannte Taubenhäuser. Ein neues Exemplar wird übermorgen an der Rümannstraße in Schwabing eröffnet – es ist bereits das zehnte Taubenhaus im Stadtgebiet.
Mit dem Konzept verfolgt die Stadt einen tierfreundlichen Ansatz zur Regulierung der Taubenpopulation.
So funktionieren die Taubenhäuser
Die Tiere finden in den Taubenhäusern geschützte Nistplätze und werden dort regelmäßig versorgt. Gleichzeitig kontrollieren Betreuer die gelegten Eier: Diese werden gegen Attrappen ausgetauscht, sodass sich die Population nicht weiter vergrößert.
Das Verfahren gilt als besonders nachhaltige und tierschutzgerechte Methode, um die Zahl der Stadttauben zu begrenzen, ohne die Tiere zu vertreiben oder zu verletzen.
München baut Taubenmanagement aus
Mit dem neuen Standort in Schwabing erweitert München sein bestehendes Taubenmanagement weiter. Die Stadt reagiert damit auf die wachsende Zahl von Tauben in dicht besiedelten Vierteln und möchte Konflikte zwischen Anwohnern, Gewerbe und Tierschutz reduzieren.
Taubenhäuser helfen außerdem dabei, die Tiere gezielt an bestimmte Orte zu lenken. Dadurch lassen sich Verschmutzungen im öffentlichen Raum besser kontrollieren.
Eröffnung an der Rümannstraße
Das neue Taubenhaus an der Rümannstraße wird übermorgen offiziell eröffnet. Es ist bereits das zehnte Projekt dieser Art in München und soll künftig zur Stabilisierung der Taubenpopulation in Schwabing beitragen.