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Spanisches Drama gewinnt beim Filmfest Toronto
«La Bola Negra» von den Regisseuren Javier Calvo und Javier Ambrossi hat den wichtigsten Publikumspreis beim 51. Toronto International Film Festival (TIFF) gewonnen. Das gab der Chef des Festivals, Cameron Bailey, bei einer Preisverleihung am Sonntag bekannt. Der Siegerfilm verwebt die Schicksale dreier Männer in unterschiedlichen Epochen Spaniens, die aufgrund ihrer Homosexualität mit gesellschaftlicher Unterdrückung konfrontiert sind.
Auf Platz zwei des People's Choice Award kam Peter Farrellys «I Play Rocky» über den steinigen Weg Sylvester Stallones zum ersten «Rocky»-Film. Den dritten Platz belegte «Being Heumann» von Oscar-Preisträgerin Siân Heder («CODA»). Das Biopic über die US-Behindertenrechtsaktivistin Judy Heumann hatte das Festival eröffnet.
Publikum zeichnet in vier Kategorien aus
Den International People's Choice Award gewann Simon Stones «Elsinore» mit Andrew Scott in der Hauptrolle. Als bester Dokumentarfilm wurde «Darlene Love: I Know Where I've Been» von Barry Avrich ausgezeichnet. Die Dokumentation erzählt die bewegte Karriere der lange unterschätzten Sängerin Darlene Love. Der Publikumspreis der Midnight-Madness-Reihe ging an Matthew Rankins «Ladies and Gentlemen, Brian Mulroney».
Während der vergangenen elf Tage präsentierte das TIFF 294 Filme aus 72 Ländern. Anders als bei Festivals wie Cannes, Berlin oder Venedig werden in Toronto die Gewinnerfilme nicht von einer Jury gewählt. Stattdessen stimmen die Zuschauer für ihre Lieblingsfilme ab.