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Nach 0:4 im entscheidenden Satz: Zverev siegt doch noch
Tennisstar Alexander Zverev hat einen Fehlstart in die Sandplatzsaison gerade noch verhindert. Der 28-Jährige zeigte Comeback-Qualitäten und setzte sich gegen den Chilenen Cristian Garín in Monte-Carlo mit 4:6, 6:4, 7:5 durch. Zverev war als klarer Favorit in sein erstes Match beim Masters-1000-Turnier gegangen. Im Achtelfinale trifft er auf den Belgier Zizou Bergs. In der ersten Runde hatte Zverev ein Freilos.
«Es war ein hartes Match. Am Ende ist es das Wichtigste, dass ich weitergekommen bin», sagte Zverev. Er erlebte zuvor einen verrückten Nachmittag. Nach seinem verlorenen ersten Satz steigerte er sich zunächst und kam zurück. Im entscheidenden dritten Satz leistete sich die deutsche Nummer eins dann aber einen krassen Fehlstart. Schnell lag Zverev mit 0:4 hinten. Ihm war seine Unzufriedenheit deutlich anzusehen. Er haderte und brüllte. Zverev kämpfte jedoch weiter und drehte den Satz am Ende noch.
Zverev hat sich für diese Saison viel vorgenommen
Der Olympiasieger will sich beim Sand-Auftakt einspielen und sich in diesem Jahr endlich den Traum vom ersten Sieg bei einem Grand-Slam erfüllen. Der zweite deutsche Einzel-Starter Daniel Altmaier war bereits am Dienstag ausgeschieden.
Medwedew fällt negativ auf
Vor Zverevs Match hatte der frühere Weltranglistenerste Daniil Medwedew mit einem Ausraster für Aufsehen gesorgt. Im Spiel gegen den Italiener Matteo Berrettini schlug der 30 Jahre alte Russe seinen Schläger zu Beginn des zweiten Satzes mehrfach auf den Boden und zertrümmerte ihn komplett. Wegen unsportlichen Verhaltens wurde der US-Open-Gewinner von 2021 verwarnt. Medwedew verlor die Partie mit 0:6, 0:6.