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Großeinsatz am Königsplatz U-Bahnhof: 18-Jähriger mit Schreckschusspistole überwältigt

Foto: Shutterstock.com/ FooTToo | © Foto: Shutterstock.com/ FooTToo

Foto: Shutterstock.com/ FooTToo

Update, 08.04.26

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hantierte dort ein 18-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Dachau mit einer Schreckschusspistole.

Im Rahmen des Einsatzes konnten bei dem Tatverdächtigen verschiedene Betäubungs- und Arzneimittel sowie Utensilien aufgefunden werden, die auf den Handel mit Rauschgift hindeuteten. Aufgrund dessen wurde nach Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Tatverdächtigen beantragt und vom Gericht erlassen.

In der Wohnung wurden u.a. ein Karambit-Messer und ein Einhandmesser sichergestellt. Gegenstände, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, wurden nicht aufgefunden.

Der 18-Jährige wurde wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 82 der Münchner Kriminalpolizei.

07.04.26, 16 Uhr

Ein Vorfall am Münchner U-Bahnhof Königsplatz hat heute für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Nach aktuellem Ermittlungsstand hantierte ein 18-jähriger Mann in einer U-Bahn mit einer Schreckschusspistole, die sich in seinem Rucksack befand. Dank des schnellen Eingreifens aufmerksamer Fahrgäste konnte die Situation jedoch rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Zivilcourage verhindert mögliche Eskalation

Mehrere Fahrgäste bemerkten das verdächtige Verhalten des jungen Mannes und reagierten geistesgegenwärtig. Sie überwältigten den 18-Jährigen noch vor dem Eintreffen der Polizei.

Polizei mit Großaufgebot vor Ort

Der Einsatz zog zahlreiche Polizeikräfte an, die den Bereich rund um den U-Bahnhof absicherten und erste Ermittlungen einleiteten.

Nach Angaben der Behörden bestand zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung. Verletzt wurde niemand.

Ermittlungen zu Motiv und Hintergrund laufen

Derzeit prüfen die Behörden, warum der 18-Jährige die Schreckschusspistole bei sich hatte und ob eine strafbare Handlung vorliegt. 

07.04.2026

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