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Blitzer für die Fußgängerzone? Stadt München prüft Maßnahme in Pasing
Wer in Pasing mit dem Auto unterwegs ist, fährt manchmal verbotenerweise durch die Fußgängerzone – genau das beschäftigt jetzt die Stadt München. Am Pasinger Marienplatz und in der Nähe des Bahnhofs nutzen Autofahrer immer wieder ein kurzes Stück der Fußgängerzone als Abkürzung. Nun wird über einen besonderen Blitzer nachgedacht.
Autos nutzen die Fußgängerzone als Abkürzung
Eigentlich ist die Durchfahrt für Autos dort verboten. Trotzdem fahren immer wieder Fahrzeuge durch den Bereich, um schneller auf die nächste Straße zu gelangen. Für diesen Verstoß werden derzeit 50 Euro Verwarnungsgeld fällig.
Um das Problem besser in den Griff zu bekommen, steht nun ein spezieller Blitzer zur Diskussion.
Blitzer würde bereits ab 0 km/h auslösen
Das Besondere: Der Blitzer würde nicht die Geschwindigkeit messen, sondern jedes unerlaubt einfahrende Auto erfassen – unabhängig davon, wie schnell es fährt. Deshalb würde die Anlage bereits ab 0 km/h auslösen.
Ob ein solcher Blitzer tatsächlich installiert wird, ist derzeit noch offen. Die Stadt prüft nach eigenen Angaben, ob diese Lösung geeignet und rechtlich umsetzbar ist.
Mehr Sicherheit für Fußgänger
Mit der möglichen Maßnahme soll vor allem die Sicherheit in der Fußgängerzone erhöht werden. Gerade rund um den Pasinger Marienplatz und den Bahnhof sind täglich viele Menschen zu Fuß unterwegs. Unerlaubter Autoverkehr stellt dort ein zusätzliches Risiko dar.
Ob der sogenannte "0-km/h-Blitzer" kommt, entscheidet die Stadt nach Abschluss der Prüfung.