Wiesn-Bilanz 2019: 6,3 Mio Besucher - 7,3 Mio Maß Bier

06.10.2019, 18:10

Wiesnbilanz 2019: die Besucher trinken deutlich weniger Bier

6,3 Millionen Besucher sind 2019 aufs Oktoberfest gekommen ( genauso viel wie 2018).

Sie haben aber weniger Bier konsumiert: 7,3 Millionen Maß ( Vorjahr 2018: 7,5 Mio Maß)

Festleiter Clemens Baumgärtner berichtet, dass auch mehr alkoholfreie Getränke verkauft wurden. Ein neuer Trend sei auch das „saure Radler“ mit Mineralwasser, das immer mehr bestellen.

Die Oide Wiesn verzeichnet eine leichte Steigerung: 550.000 Besucher ( 2018: 500.000) Festleiter Clemens Baumgärtner freut sich vor allem, dass vermehrt Familien die Wiesn besucht haben

Bei Essen verzeichnen Wirte und Stände ein leichtes Plus. 124 Ochsen sind verspeist worden ( 2018: 124) und in der Kalbsbraterei 29 Kälber (2018: 27)

Auch Veggie- und Bio-Produkte wurden verstärkt verlangt.

Neuen Wiesnhit gab es 2019 keinen. Die Bekannten Hits der letzten Jahre mussten nochmal herhalten.

Im Fundbüro sind fast 4000 Sachen abgegeben worden, viele Ausweise, Smartphones , Schlüssel, Jacken , das , vom obligatorische Gebiss, aber auch kuriose Dinge, wie ein verpackter Dusch-Schlauch, ein Flügelhorn ( Musikinstrument) und ein Kinderwagen.

Die Münchner Polizei ist mit dem Verlauf sehr zufrieden. Es gab zwar mehr Einsätze ( insgesamt 1915- statt 2018 1786). Die Straftaten sind aber leicht zurückgegangen (- 1 %). Die Sicherheitskräfte melden vor allem deutlich weniger Taschendiebstähle.

Bei den E-Scootern sind 414 Verstöße wegen Alkoholeinfluß geahndet worden. 254 E-Scooter-Fahrer mussten ihren Führerschein abgeben.

Auch ist rund um das Oktoberfest ist bei Kontrollen festgesellt worden, dass die Zahl der alkoholisierten Autofahrer wieder gestiegen ist ( 402 statt 2018 356).

Die Wiesn-Ambulanz durch Aicher hat mit 6592 viel mehr Patienten behandelt, es gab aber weniger schwere Verletzungen. Die meisten Fälle (600) waren Alkoholvergiftungen. Die hohe Zahl hängt laut Aicher- Ambulanz damit zusammen, dass immer mehr Mitarbeiter von Zelten und Schaustellern den Service auf dem Festgelände nutzen, um sich tagsüber von der Ambulanz behandeln zu lassen.

 

Autor: A. Werner