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KVR-Korruptionsskandal weitet sich aus: Weitere Anklagen erhoben
Im Korruptionsskandal rund um das Kreisverwaltungsreferat (KVR) gibt es eine neue Entwicklung. Die Staatsanwaltschaft hat weitere Anklagen erhoben. Im Mittelpunkt stehen erneut mutmaßlich gegen Geld ausgestellte Aufenthaltsgenehmigungen.
Die Ermittler gehen von insgesamt 85 Fällen aus.
Hohe Geldsummen für Aufenthaltsgenehmigungen
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die Beschuldigten für die Ausstellung von Aufenthaltsgenehmigungen teils erhebliche Summen verlangt haben. Die Rede ist von mindestens 10.000 Euro pro Genehmigung.
Die Vorwürfe betreffen mehrere Verdächtige.
Ermittlungen dauern an
Der Fall beschäftigt die Justiz bereits seit längerer Zeit. Mit den neuen Anklagen weitet sich das Verfahren nun weiter aus.
Die Staatsanwaltschaft untersucht, in welchem Umfang Genehmigungen gegen Bezahlung ausgestellt worden sein sollen.
KVR-Skandal sorgt weiter für Aufsehen
Der Fall gilt als einer der größten Korruptionsskandale der vergangenen Jahre in der Münchner Stadtverwaltung. Die neuen Vorwürfe dürften die politische und öffentliche Diskussion über Kontrollen und Abläufe im KVR erneut anheizen.