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Sorgen nach Kompany-Schock: Werde bald wieder gesund, Freund

24.10.2026, 03:10

Der Zusammenbruch von Vincent Kompany hat auch in der internationalen Fußball-Szene Sorgen und eine große Anteilnahme ausgelöst. «Jeder bei Manchester City wünscht unserem ehemaligen Kapitän und der Club-Legende Vincent Kompany schnelle Erholung», schrieb der ehemalige Club des jetzigen Bayern-Trainers. 

Ob in Kompanys einstiger sportlichen Wahlheimat England, in Belgien, wo er herkommt, oder in anderen Ländern des Kontinents: Die Nachricht aus München verbreitete sich schnell und löste entsprechende Reaktionen aus. «Jeder des portugiesischen Verbandes wünscht Dir schnelle Genesung, Vincent», kommentierte der Verband des Europameisters von 2004 den Bayern-Beitrag bei Instagram. 

Bundesligisten und Zweitliga-Clubs reagierten ebenfalls, dazu auch der FC Burnley. Den englischen Club hatte Kompany vor seinem Wechsel zum FC Bayern zwei Jahre lang trainiert. Landsmann Thibaut Courtois, Torwart des spanischen Topclubs Real Madrid, schrieb: «Werde bald wieder gesund, Freund.»

Zusammenbruch, Notarzt, Krankenhaus

Kompany war am Freitag zusammengebrochen, als er den Amateuren des deutschen Fußball-Rekordmeisters beim Training zugeschaut hatte. Der 40-Jährige war daraufhin mit einem Notarztwagen in eine Klinik gebracht worden. 

«Ganz großer Schock, als die Nachricht gerade reingeplatzt ist», sagte Bundesforschungsministerin und FC-Bayern-Mitglied Dorothee Bär (CSU) dem Nachrichtensender WELT TV am Rande des CSU-Parteitags: «Der ist wirklich eine ganz herausragende menschliche Persönlichkeit. Und deswegen wünsche ich ihm alles Gute, Gottes reichen Segen - und hoffe, dass er ganz schnell wieder auf den Beinen ist.»

Wer nun Kompany vertritt

Der FC Bayern werde alles tun, «damit er sich schnell erholt. Vinnie erhält alle notwendige medizinische Betreuung und Unterstützung und alle Zeit, die er benötigt», versicherte Sportvorstand Max Eberl in einer Mitteilung. Das Trainerteam übernehme Kompanys Aufgaben. 

Zu den Co-Trainern des Belgiers gehört an erster Stelle Aaron Danks. Der Engländer sprang schon mal für Kompany ein, als dieser im Champions-League-Halbfinalspiel in der vergangenen Saison auswärts gegen Paris Saint-Germain wegen einer Sperre von der Tribüne aus zuschauen musste.

Der 43-Jährige ist für die tägliche Trainingsplanung verantwortlich. «Vincent hat seine Ausstrahlung und alles, was dazugehört. Aber die ganze Kleinarbeit kommt ja im Hintergrund auch von den ganzen Kollegen, die da im Trainerstab sind. Dementsprechend weiß jeder um die Idee, um die Dinge, die wir umsetzen wollen, defensiv wie offensiv», sagte Eberl damals, als Danks in Paris einspringen musste. Das Trainerteam um Kompany sei «gut abgestimmt aufeinander», hatte Sportdirektor Christoph Freund betont.

Knallhartes Programm für die Bayern

Das müssen die Co-Trainer von Kompany nun am Sonntag wieder beweisen, wenn es zum Spitzenspiel zum SC Freiburg geht. Nur drei Tage später empfangen die Münchner den Zweitligisten 1. FC Magdeburg in der zweiten Runde des DFB-Pokals, ehe es zum Klassiker daheim gegen Borussia Dortmund (31. Oktober) und dem schweren Auswärtsspiel in der Champions League gegen Atlético Madrid (3. November) kommt. 

Wie lange Kompany ausfallen wird, ist unklar. Er hatte zuletzt an einer Virusinfektion und Hüftproblemen gelitten. Am Dienstag hatte er zur Schonung bei der letzten Einheit vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal (2:2) pausiert und bei der obligatorischen Pressekonferenz gefehlt. Dort hatte ihn Danks schon vertreten. 

Beim Spiel am Mittwochabend hatte Kompany seine Mannschaft aber an der Seitenlinie angetrieben. Nach dem Remis gegen den englischen Meister hatte er von gesundheitlichen Problemen berichtet. «Ich habe einen ziemlich saftigen Virus bekommen letzte Woche, habe dann natürlich nicht auf meinen Körper gehört und dann hat der Körper irgendwann gesagt: Jetzt hör mal auf!», sagte Kompany.

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