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Vermisste Hündin dank engagierter Tierärztin wieder zu Hause
Verletzt und verängstigt ist Hündin Ira in ein Friseurgeschäft in der Weißenburgerstraße gelaufen. Die Tierrettung München versorgte sie und brachte sie zur weiteren Untersuchung in die Uniklinik. Weil Iras Chip zwar ausgelesen werden konnte, aber nicht registriert war, ließ sich ihre Besitzerin zunächst nicht ausfindig machen.
Tierretterin findet Betreuerin über Facebook
Die tierärztliche Assistentin Eva Werner suchte daraufhin selbst in sozialen Medien nach Vermisstenanzeigen. In einer Münchner Facebook-Gruppe entdeckte sie schließlich ein Foto von Ira. Die Betreuerin hatte bereits nach der Hündin gesucht und eine Telefonnummer hinterlassen.
So konnte Werner sie informieren, dass Ira gefunden worden war. Die Verletzungen an den Pfoten und unter dem Auge waren bereits versorgt und glücklicherweise nicht schwerwiegend, weshalb die Hündin die Klinik verlassen und nach Hause zurückkehren durfte.
Warum die Registrierung des Hundechips wichtig ist
Obwohl Hündin Ira einen Chip hatte, konnten ihre Besitzer zunächst nicht gefunden werden. Die Transpondernummer war bei keinem Tierregister hinterlegt. Damit ein Tier nach einem Fund seinen Menschen zugeordnet werden kann, muss der Chip zusätzlich beispielsweise bei TASSO registriert sein. Über eine Online-Abfrage lässt sich prüfen, ob die Nummer eingetragen ist.
01.10.2026