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Douglas und seine Affären: «Gesundes Produkt der Sechziger»
Hollywoodstar Michael Douglas (82) räumt in seinen Memoiren zwar mehrere Affären ein - er widerspricht aber der Annahme, mit etlichen Frauen zusammen gewesen zu sein. «Ich weiß nicht, ob ich mit so vielen Frauen geschlafen habe, ich sehe das nicht so. Nein, ich nicht, nein. Ich war ein gesundes Produkt der Sechziger», sagte der US-Schauspieler im Interview mit der britischen Zeitung «Sunday Times».
In seiner Biografie macht Douglas 42 Jahre nach dem Dreh ihres ersten gemeinsamen Films die damalige Affäre mit Filmkollegin Kathleen Turner (72) öffentlich. Den entsprechenden Auszug zitierte am Wochenende das «People»-Magazin. Im Bericht der «Sunday Times» zum Interview heißt es: «Ich frage Interviewpartner normalerweise nicht nach ihrem Sexleben - aber normalerweise schreiben sie auch nicht so viel darüber. Sein Buch ist voll von Sex.»
Den Oscar-Preisträger («Wall Street») ist seit dem Jahr 2000 mit der Schauspielerin Catherine Zeta-Jones verheiratet. «Was Catherine gesagt hat, war: Wenn wir das weiterführen wollen, möchte ich, dass es monogam ist», sagte Douglas der «Sunday Times». Und deshalb habe er «an diesem Abend ein paar Anrufe bei ein paar Leuten gemacht, mit denen ich mich getroffen habe, und das war’s».
Das sagt Douglas zum Gerücht über Sexsucht
Gerüchten aus den 1990er-Jahren, laut denen Douglas sexsüchtig gewesen sein soll, bestreitet der Schauspieler vehement. Er sei nie «ein verdammter Sexsüchtiger» gewesen, zitierte die «Sunday Times». Die Geschichte habe sich ein britischer Boulevardredakteur ausgedacht. «Es war nicht wahr», sagte Douglas.
Anfang 2018 war der Name des Schauspielers in Verbindung mit der #MeToo-Bewegung gefallen. Douglas hatte mutmaßliche Vorwürfe sexueller Belästigung selbst in die Öffentlichkeit getragen. Damals sagte er dem Film-Portal «Deadline.com», er habe von einer Anwältin erfahren, dass eine Frau, die vor mehr als 30 Jahren für ihn gearbeitet hätte, Vorwürfe erhoben habe. Der heute 82-Jährige bezeichnete das als «komplette Lüge».