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Österreich schickt «Rose» mit Sandra Hüller ins Oscar-Rennen
Österreich geht mit dem Historienfilm «Rose» mit Sandra Hüller ins Rennen um den Auslands-Oscar. Der Fachverband der Film- und Musikwirtschaft in Wien gab die Einreichung bekannt. Die österreichisch-deutsche Koproduktion habe bereits wegen Hüllers außergewöhnlicher Präsenz und Markus Schleinzers präziser Regie für internationales Lob gesorgt, hieß es von dem Verband.
Die deutsche Schauspielerin verkörpert die Titelfigur. Diese gibt sich im kriegsverwüsteten Deutschland des 17. Jahrhunderts als Mann aus, weil sie so die einzige Chance auf ein freies, selbstbestimmtes Dasein sieht.
Für ihre schauspielerische Leistung gewann Hüller (48) bei der Berlinale einen Silbernen Bären als beste Hauptdarstellerin. Der Film des Österreichers Schleinzer lief dort im Wettbewerb. Auch auf anderen Filmfestivals wurde das Drama ausgezeichnet.
Hauptdarstellerin mit viel Oscar-Erfahrung
Österreich setzt mit «Rose» auf Hüller, die in Hollywood als eine der aktuell bekanntesten deutschen Schauspielerinnen gilt. Sie war 2024 für ihre Hauptrolle im Justizdrama «Anatomie eines Falls» für einen Oscar als beste Darstellerin im Rennen.
«The Zone of Interest», in dem Hüller die Frau eines KZ-Kommandanten spielt, gewann im selben Jahr bei den Academy Awards den Auslands-Oscar. Das Drama «Der Astronaut - Project Hail Mary» mit Ryan Gosling und Hüller gehört laut der Branchen-Website IMDB in den USA zu den zehn größten Kassenschlagern dieses Jahres.
Die Shortlist für die Academy Awards 2027 wird Mitte Dezember festgelegt, die Nominierungen werden im Januar bekanntgegeben. Die Oscar-Gala findet am 14. März statt.