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Klimaschutz in der Stadt: Forschung an der LMU entwickelt Strategien
Der Klimawandel ist längst in deutschen Städten angekommen – und seine Auswirkungen sind im Alltag deutlich spürbar. Steigende Temperaturen, häufigere Hitzewellen und zunehmende Luftverschmutzung stellen urbane Räume vor große Herausforderungen. Genau hier setzt die aktuelle Forschung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München an.
Klimawandel im urbanen Raum: Eine wachsende Belastung
Besonders dicht bebaute Stadtteile wie die Maxvorstadt in München sind von den Auswirkungen betroffen. Versiegelte Flächen speichern Hitze, während gleichzeitig Grünflächen fehlen, die für Abkühlung sorgen könnten. Die Folge: sogenannte „urbane Hitzeinseln“, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Neben der Hitze spielt auch die Luftverschmutzung eine zentrale Rolle. Feinstaub und Stickoxide belasten die Gesundheit der Stadtbewohner und verschärfen die ohnehin kritische Situation in Ballungsräumen zusätzlich.
Forschung an der LMU: Lösungen für die Städte von morgen
An der LMU München wird derzeit intensiv daran gearbeitet, konkrete Lösungen für diese Probleme zu entwickeln. Ziel der Forschung ist es, wissenschaftlich fundierte Strategien zu erarbeiten, mit denen Städte besser auf die Folgen des Klimawandels reagieren können.
Dabei stehen unter anderem folgende Ansätze im Fokus:
Mehr Stadtgrün (Bäume, Parks, begrünte Dächer/Fassaden) zur Kühlung
Entsiegelung von Flächen, da Asphalt Hitze speichert
Wasserflächen und Brunnen zur Abkühlung
Angepasste Gebäudeplanung (Materialien, Dämmung etc.)
Informations- und Warnsysteme für Hitzewellen