Schon Anfang Juni: Fitnessstudios dürfen öffnen, normaler Schulbetrieb nach den Sommerferien

So sieht der weitere Corona-Fahrplan für Bayern aus

Corona ist und bleibt weiterhin Top Thema im bayerischen Kabinett. Ministerpräsident Markus Söder bleibt seinem Grundsatz dabei treu: Langsam, mit Bedacht und Schritt für Schritt zurück zur Normalität.

Eine zweite Welle der Pandemie will er unbedingt vermeiden, das Thüringer Modell der Lockerungen lehnt er daher strikt ab.

Alle die denken, dass Corona gerade verschwindet oder schon verschwunden ist, nennt er "bestenfalls naiv". Corona ist weiterhin ein gefährliches, im schlimmsten Falle tödliches Virus.

Deswegen bleibt Bayern beim bestehenden Regelwerk (Abstand, Mund-Nase-Schutz), auch bei den Kontaktbeschränkungen. Es gibt aber Lockerungen:

  • ab 30. Mai ist der Betrieb von Reisebusunternehmen wieder möglich, soweit es sich nicht um explizite Gruppenreisen handelt.
  • ab 2. Juni dürfen in der Gastro neben den Innenbereichen auch Außenbereiche und Biergärten bis 22 Uhr öffnen
  • ab 5. Juni dürfen sich Gruppen bis 10 Menschen treffen
  • Ab 8. Juni können Fitnesstudios wieder öffnen, auch Tanzschulen und Kletterhallen sollen mit entsprechendem Hygienekonzept wieder besucht werden können. Auch Reha-Einrichtungen gehören dazu.  Der Outdoor-Trainingsbetrieb ist in Gruppen von bis zu 20 Personen zulässig. Indoorsportstätten können den Betrieb wieder aufnehmen, der Wettkampfbetrieb für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist wieder zulässig 
  • Ebenfalls ab 8. Juni können Freibäder (inkl. Außenbereich von Schwimmbädern, Kureinrichtungen, Hotels usw.) wieder öffnen, Wellness, Sauna und Hallenbäder bleiben weiterhin geschlossen
  • Ab 15. Juni können Konzerte stattfinden, Kinos und Theater dürfen wieder Vorstellung geben, alles unter bestimmten Hygienebestimmungen (bis zu 50 Gäste in geschlossenen Räumen, bis zu 100 Gäste im Freien).
  • Bis 1. Juli sollen alle Kinder wieder in Kita und Schule gehen, nach den Sommerferien soll geregelter Unterricht stattfinden

Alle Lockerungen gelten nur, wenn die Zahlen weiterhin so niedrig bleiben, wie sie aktuell in Bayern sind, betonte Ministerpräsident Söder.

Außerdem gibt es bei der Testung von Menschen mit Corona-Symptomen nun eine 24-Stunden-Garantie für einen Test, das Ergebnis soll 24h später feststehen. Die bayerischen Gesundheitsämter werden personell  mit 1000 Stellen weiter aufgestockt, um Kontakte besser nachverfolgen zu können.