Die Gong 96.3 Mobilitäts-Woche

Präsentiert von eurem Skoda Partner Auto und Service PIA und dem neuen Skoda Enyaq

Laut Umfrage planen immer mehr Menschen in München sich ein E-Auto zu kaufen. Doch lohnt sich das wirklich?

Wie ist der Stand in Sachen E-Mobilität? Kommt man mit einem E-Auto gut von München zum Gardasee? Und wie nachhaltig sind E-Autos wirklich?

Wir schaffen Fakten mit den neusten Erkenntnissen führender Experten – in der Gong 96.3 Mobilitäts-Woche ab dem 17. Mai im Radio.

 

Reichweite: Kommt man aktuell mit einem E Auto von München an den Gardasee?

Laut Hersteller Angaben kommen die in Deutschland angebotenen Autos im Schnitt auf eine Reichweite von 352 Kilometer. Allerdings: unter perfekten Bedingungen – die man nie hat.

Daher die schlechte Nachricht: Von München an den Gardasee kommt man aktuell nicht wirklich in einem Rutsch. Da brauchts eine Pause zum Laden.

Das schreckt verständlicherweise immer noch viele Kunden ab.

Wer so denkt – der sollte aber zumindest mal über ein Hybrid Auto -  also normaler Benzin Motor in Kombi mit E Antrieb nachdenken.

Und – eine Zahl sollte man auch immer bei der Entscheidung mit bedenken: Die Durchschnittsfahrt in Deutschland liegt bei 35 Kilometern. Das schafft jedes E Auto locker… und die meisten E Autos kommen laut Studie mit einer Ladung pro Woche aus. Und: die Akkus werden immer besser… unsere Prognose: bis in 5 Jahren ist auch der Gardasee in einem Rutsch kein Thema mehr.

 

Sind Elektro Autos immer noch zu teuer?

Grundsätzlich liegen E Autos im Grundanschaffungspreis in der Regel immer noch über Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Allerdings wird der Kauf immer noch gefördert. Bis 2025 bekommt man bis zu 9000 Euro vom Staat wenn man sich ein E Auto kauft – was viele nicht wissen: Das gibt’s auch für GEBRAUCHTE Autos. Auch wenn man ein E Auto least kann man davon profitieren…

Es lohnt sich auch ein Blick auf die laufenden Kosten. Wer ein E Auto hat ist 10 Jahre von der Steuer befreit. Dann haben Studien ergeben, dass man nur die Hälfte der Werkstattkosten hat – denn E Autos haben einfach weniger Verschleißteile im Motor und es braucht keine Ölwechsel. Die Versicherung bleibt in den Kosten ähnlich hoch. Übrigens: E Autos haben nach aktuellen Auswertungen keinen höheren Wertverlust – auch wenn das grade oft behauptet wird.


Und auch beim „Tanken“ spart man. Wir haben mal verglichen: Ein rein elektrischer VW ID 3 kostet auf 100 Kilometern 5,27 Euro mit einem normalen Hausstrom Tarif. Ein Golf Diesel 5,90 Euro. Lädt man an den vielen Gratissäulen auf, dies auch hier in München gibt kommt man noch billiger weg.

 

Wie gut ist die CO2 Bilanz von E Autos wirklich?

Diese Diskussion wird immer noch kontrovers geführt. Fix ist: Ein E-Auto trägt durch seine aufwendigere Produktion mit der Batterie einen "CO2-Rucksack" mit sich herum, der sich entsprechend der Effizienz und dem Strommix für den Antrieb verringert.

Am Ende hängt es von politischen Entscheidungen ab. Je mehr auf regenerative Energien gesetzt wird, desto besser ist dann auch die CO2 Bilanz von E Autos.

Mehrere Studien haben nachgewiesen, dass die CO2-Bilanz von Elektroautos besser als die von Verbrennern ist. Dazu muss man aber den gesamten Lebenszyklus des Autos berücksichtigen. Der ADAC ermittelte bereits 2019 in einer Studie:

Ein E-Golf schlägt den Diesel nach rund 220.000 Kilometern oder 14,6 Betriebsjahren, selbst wenn er den deutschen Durchschnittsstrom nutzt. Zapft er nur Ökostrom, überholt er den Diesel bereits nach 40.500 Kilometern oder weniger als drei Jahren in der Öko Bilanz.

 

Wie gut kann man sein E Auto aktuell laden?

In Deutschland gibt es mittlerweile knapp 40.000 öffentliche Ladepunkte.

Ein Plan der Bundesregierung und Autoindustrie sieht 50.000 neue Ladestationen bis 2022 und gar eine Million bis 2030 vor. Unter anderem soll auch die Einrichtung von Ladesäulen an Supermärkten erleichtert und gefördert werden.

Erstes Ziel sind jedoch 1000 Schnellladestationen an Autobahnen, Fern- und Ausfallstraßen. Da mehr als 70 Prozent aller Ladevorgänge zu Hause oder am Arbeitsplatz stattfinden, wurde Mietern und Hausbesitzern durch das Gesetz zur Modernisierung von Wohneigentum der Weg zu einer privaten Wallbox erleichtert.

Die Ladedauer ist sehr unterschiedlich. Bei vielen aktuellen Modellen kann man z.B. innerhalb von 30 Minuten wieder Strom für cal. 250 km Weiterfahrt „auftanken“.

 

Sind E Autos und sicher und „brandgefährlich“?

Nein. Bislang hat noch kein Elektroauto bei einem Euro NCAP-Crashtest versagt. Meist ist die Batterie im Unterboden verbaut und sorgt dafür, dass der Fahrzeugrahmen noch verstärkt wird. Wenn der Airbag auslöst, wird automatisch auch der Stromfluss der Batterie getrennt.

Auch wenn es immer wieder mal Fälle von brennenden E Autos gibt:

Der Gesamtverband der deutschen Versicherer (GDV) stellt klar, dass die Schadensstatistiken die Angst vorm E-Antrieb nicht stützen. Demnach besitzen Autos mit Verbrennungsmotor im Vergleich zum Stromer sogar die höhere Brandlast, weil jede Menge brennbarer Treibstoff an Bord ist.

Allerdings: die Rettungskräfte müssen sich neu aufstellen, weil es bisher nur wenige Erfahrungen mit verunfallten und in Brand geratenen E-Autos gibt. E-Autos aus Tiefgaragen zu verbannen, das können die Versicherer nicht nachvollziehen. Fazit: Autofahrer können sich im E-Auto ebenso sicher fühlen wie in einem Auto mit konventionellem Antrieb.

 

Die Gong 96.3 Mobilitäts-Woche.

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