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Zeugenaufruf: Wasserbombe verletzt 63-Jährige
Was zunächst wie ein harmloser Streich wirken könnte, endete für eine 63-jährige Frau im Krankenhaus: Die Bundespolizei ermittelt nach einem Vorfall am S-Bahnhof Ismaning wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bittet nun um Zeugenhinweise.
Frau durch Wasserbombe verletzt
Nach Angaben der Bundespolizei verließ die Frau am 28. Mai gegen 19:20 Uhr eine S-Bahn am unterirdischen Haltepunkt Ismaning, als sie plötzlich von einer Wasserbombe getroffen wurde. Diese war offenbar durch einen Sichtschacht von der Oberfläche auf den Bahnsteig geworfen worden.
Durch den Aufprall stürzte die 63-Jährige zu Boden und verletzte sich. Zudem wurden ihre Sonnenbrille sowie ihr Mobiltelefon beschädigt.
Bereits zuvor beinahe weiterer Treffer
Die Ermittler stellten bei der Auswertung von Überwachungsvideos fest, dass bereits rund 30 Minuten zuvor an derselben Stelle eine Wasserbombe hinuntergeworfen worden war. Ein bislang unbekannter Mann wurde dabei nur knapp verfehlt.
Bundespolizei bittet um Hinweise
Die Bundespolizei sucht nun insbesondere:
den unbekannten Mann, der gegen 18:52 Uhr beinahe getroffen wurde,
die junge Frau, die der Verletzten nach dem Sturz geholfen hat,
sowie weitere Zeugen, die Angaben zum Vorfall oder möglichen Tatverdächtigen machen können.
Hinweise nimmt die Bundespolizei München unter der Telefonnummer 089 / 515550-0 entgegen.
23.06.2026