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Massive Streiks im Münchner Nahverkehr am Montag: Das müssen Fahrgäste wissen
Am Montag, den 2. Februar, kommt es in München zu massiven Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Grund ist ein angekündigter Warnstreik der Beschäftigten im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi bundesweit aufgerufen hat. Betroffen sind U-Bahn, Tram und Busse, was vor allem im morgendlichen Berufsverkehr erhebliche Auswirkungen haben dürfte.
U-Bahn in München komplett außer Betrieb
Nach Angaben der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) wird der U-Bahn-Betrieb am Montagmorgen vollständig eingestellt. Hintergrund sind Sicherheitsvorgaben, da für den Betrieb ausreichend Personal in der Leitstelle sowie Fahrpersonal benötigt wird. Ob im Laufe des Tages einzelne Linien wieder verkehren können, hängt davon ab, wie viele Mitarbeitende trotz Streik zur Verfügung stehen.
Für Fahrgäste bedeutet das: keine U-Bahn-Verbindungen in den frühen Stunden und voraussichtlich auch darüber hinaus.
Trambahnen nur stark eingeschränkt
Auch der Tramverkehr ist vom Streik massiv betroffen. Ob einzelne Straßenbahnlinien fahren können, entscheidet sich kurzfristig je nach Personalverfügbarkeit. Sollten Trams eingesetzt werden können, konzentriert sich die MVG auf besonders stark frequentierte Linien, etwa auf wichtigen Verkehrsachsen innerhalb der Stadt. Ein regulärer Betrieb ist jedoch nicht zu erwarten.
Busverkehr teilweise möglich – aber unzuverlässig
Etwas besser sieht die Lage bei den Bussen aus. Da ein Teil der Buslinien von privaten Unternehmen betrieben wird, die nicht vom Streik betroffen sind, kann ein eingeschränkter Busbetrieb angeboten werden. Dennoch müssen Fahrgäste mit unregelmäßigen Fahrzeiten, Ausfällen und ausgedünnten Linien rechnen.
Klar ist: Buslinien bis einschließlich Nummer 199 sind vom Streik betroffen. Welche Verbindungen konkret fahren, kann sich im Tagesverlauf ändern.
Warum wird gestreikt?
Der Warnstreik ist eine Reaktion auf die erste Tarifverhandlungsrunde zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband, die aus Sicht der Gewerkschaft ohne greifbare Ergebnisse geblieben ist. Verdi sieht darin ein Signal, den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.
Da die Tarifverträge im Nahverkehr länderweise verhandelt werden, betreffen die aktuellen Forderungen insbesondere die Beschäftigten im bayerischen Nahverkehr.
30.01.2026