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MUNICH ARENA: Deutschlands modernste Konzertarena eröffnet 2029

Mit dem Spatenstich am 28. Oktober 2026 für die neue Munich Arena beim Münchner Flughafen. Die geplante Konzertarena soll rund 20.000 Menschen Platz bieten und ab 2029 internationale Konzerttourneen nach Bayern holen. Das Großprojekt umfasst Investitionen von mehr als 400 Millionen Euro und verbindet eine auf Live-Musik ausgerichtete Arena mit Hotel, Mobilitätsangeboten, Gastronomie und begrünten Freiflächen.

Munich Arena: Baustart für neue Konzertarena bei München

Der Startschuss für die Munich Arena ist gefallen: Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, wurde der Spatenstich für die neue Großarena gesetzt. Bis zur geplanten Eröffnung im Jahr 2029 soll im Raum München eine Konzertstätte entstehen, die speziell auf internationale Tourneen, große Live-Shows und anspruchsvolle Musikproduktionen zugeschnitten ist.

Mit rund 20.000 Plätzen ist die Munich Arena als eine der größten reinen Konzertarenen Deutschlands konzipiert. Die Investitionssumme liegt nach laut Projektangaben bei mehr als 400 Millionen Euro. Finanziert werden soll das Vorhaben privatwirtschaftlich.

Später sind rund 120 Konzerte und Veranstaltungen pro Jahr vorgesehen. Die Arena soll Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland ebenso offenstehen wie sämtlichen Konzertveranstaltern und Promotern.

Im Mittelpunkt steht das sogenannte „Music First“-Konzept: Architektur, Akustik, Bühnentechnik und Besucherführung werden gezielt auf Live-Entertainment ausgerichtet. Damit soll sich die neue Spielstätte von multifunktionalen Stadien unterscheiden, deren Gestaltung auch zahlreichen anderen Veranstaltungsformaten Rechnung tragen muss.

270-Grad-Tribüne soll Fans näher an die Bühne bringen

Die Munich Arena soll einen hufeisenförmige Zuschauerraum bekommen. Die sogenannte 270-Grad-Bowl umschließt die Bühne und richtet die drei Tribünenränge auf das Geschehen aus. Steil ansteigende Sitzreihen und speziell geplante Sichtachsen sollen dafür sorgen, dass die Bühne auch von den oberen Rängen gut zu sehen ist.

Die Bauweise soll Publikum und Künstler trotz der Kapazität von rund 20.000 Menschen näher zusammenbringen. Ergänzt wird das Konzept durch einen Zuschauerraum ohne Tageslichteinfall. Dadurch sollen Licht- und Videoproduktionen unabhängig von der Tageszeit präzise umgesetzt werden können.

Music Hotel und Mobility Hub: Ein eigener Campus entsteht

Die Munich Arena ist als zusammenhängender Veranstaltungscampus geplant. Auf einer Gesamtfläche von rund 90.000 Quadratmetern einschließlich des Hotelgrundstücks sollen sechs aufeinander abgestimmte Bereiche entstehen:

  • Konzertarena: Rund 20.000 Plätze für Konzerte und Live-Entertainment.

  • Music Hotel: Etwa 200 Zimmer für Konzertgäste, Künstlerinnen und Künstler sowie Touring-Crews.

  • Mobility Hub: Rund 1.200 geplante Pkw-Stellplätze, Ladeinfrastruktur und Bereiche für Taxi, Ride-Hailing sowie Bring- und Abholverkehr.

  • Fahrrad-Hub: Rund 200 überdachte Fahrradstellplätze mit E-Bike-Lademöglichkeiten.

  • Arena Plaza: Ein großzügiger Ankunfts- und Begegnungsbereich mit Sitzstufen.

  • Meadow: Naturnah gestaltete Freiflächen als Ergänzung des Veranstaltungsareals.

Die Kombination aus Konzertstätte, Hotel, Mobilitätsangeboten und Aufenthaltsflächen soll den Standort über die eigentliche Veranstaltungszeit hinaus nutzbar machen.

Anreise zur Munich Arena: S-Bahn, Auto und Fahrrad

Die Verkehrsanbindung ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts. Die Arena soll über das Münchner Verkehrs- und Tarifverbundnetz erreichbar sein. Die S-Bahn-Linien S1 und S8 verbinden München mit der Station „Flughafen Besucherpark“. Von dort ist nach den Projektangaben ein Fußweg von rund 15 Minuten bis zur Arena vorgesehen.

Auch überregionale Gäste sollen den Standort über den Flughafen München und den Überregionalen Flughafenexpress (ÜFEX) erreichen können. Dieser verbindet unter anderem Nürnberg, Regensburg, Landshut und Freising mit dem Flughafen. Von dort ist die Weiterfahrt mit der S-Bahn zum Besucherpark möglich.

Autofahrer erreichen das Gelände über die Autobahn A92 und die Anbindung an das Autobahnkreuz Neufahrn mit Anschluss an die A9. Neben den geplanten Stellplätzen im Mobility Hub sollen weitere Parkmöglichkeiten im Flughafenumfeld veranstaltungsbezogen genutzt werden können.

Für Radfahrer sind Verbindungen aus Freising und den umliegenden Gemeinden vorgesehen. Geplant sind überdachte Fahrradstellplätze und Lademöglichkeiten für E-Bikes.

Barrierefreiheit: Angebote auf mehreren Ebenen

Die Planung sieht barrierefreie Wege vom Besucherpark und den Parkbereichen bis in die Arena vor. Hinzu kommen barrierefreie Stellplätze und eine eigene Kiss-and-Ride-Zone für das Ein- und Aussteigen.

Im Innenraum sind Rollstuhlplätze auf mehreren Ebenen geplant. Sie sollen jeweils über einen Begleitplatz und eine erhöhte, freie Sicht auf die Bühne verfügen. Ergänzend sind Hörunterstützung, abgesenkte Theken, ein taktiles Leitsystem und barrierefreie Sanitärbereiche vorgesehen.

Auch eine Toilette für Alle sowie ein sensorischer Rückzugsraum gehören zum geplanten Angebot.

Gastronomie, Food Market und Premium-Bereiche

Zum Gesamtkonzept gehört ein vielfältiges gastronomisches Angebot. Auf den Umläufen sollen Live-Cooking-Märkte mit frisch zubereitetem Street Food entstehen. Ergänzt durch Bars, regionales Bier und einen Food Market, der Wartezeiten reduzieren soll. Bestellungen per App sind auch vorgesehen.

Rund 20 Prozent der Plätze sollen auf unterschiedliche Premium-Angebote entfallen. Geplant sind Clubs, Suiten, Studios und Lounges mit eigenen gastronomischen Konzepten. Ein Biergarten und weitere Aufenthaltsbereiche sollen bereits vor Konzertbeginn Möglichkeiten zum Treffen und Verweilen bieten.

Nachhaltigkeit: Photovoltaik, Fernwärme und Eisspeicher

Zur Energieversorgung sollen Photovoltaikanlagen auf der Arena, dem Hotel und dem Parkhaus beitragen. Gründächer auf Hotel und Parkhaus, standortgerechte Bepflanzung, zusätzliche Bäume und naturnah gestaltete Freiflächen sollen die Biodiversität fördern. 

Prognose von 350 Millionen Euro jährlich

Mit der Munich Arena soll auch ein neuer Wirtschaftsfaktor für München und die umliegende Region entstehen. Von den Veranstaltungen könnten unter anderem Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistungsunternehmen profitieren.

Laut den vorliegenden Projektangaben erwartet Deloitte eine Bruttowertschöpfung von rund 390 Millionen Euro während der Planungs- und Bauphase. Für den stabilisierten Betrieb werden etwa 350 Millionen Euro jährlich prognostiziert. Mit rund 120 geplanten Konzerten und Veranstaltungen pro Jahr soll die Arena regelmäßig Publikum in die Region bringen.

Munich Arena als mögliche olympische Schwimmstätte

Über den Konzertbetrieb hinaus gibt es Überlegungen zu einer möglichen sportlichen Nutzung. Im Münchner Sportstätten- und Bewerbungskonzept für mögliche Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 ist die Arena nach den Projektangaben als mögliche Schwimmstätte vorgesehen.

Möglich wäre ein tmeporärer Einbau eines Wettkampfbeckens für olympische und paralympische Wettbewerbe. 

Eröffnung der Munich Arena für 2029 geplant

Mit dem Spatenstich am 28. Oktober 2026 beginnt die nächste Phase des Projekts. Bis zur geplanten Eröffnung 2029 soll eine Konzertarena entstehen, die rund 20.000 Menschen Platz bietet und internationale Tourneen nach München holen soll.

Munich Arena: Die wichtigsten Fakten

  • Spatenstich: 28. Oktober 2026

  • Geplante Eröffnung: 2029

  • Kapazität: Rund 20.000 Plätze

  • Investition: Mehr als 400 Millionen Euro

  • Veranstaltungen: Rund 120 pro Jahr vorgesehen

  • Gesamtfläche: Rund 90.000 Quadratmeter einschließlich Hotelgrundstück

  • Hotel: Rund 200 Zimmer geplant

  • Parkplätze: Rund 1.200 Stellplätze 

  • Fahrradstellplätze: Rund 200 überdachte Plätze geplant

  • Wirtschaftsprognose: Rund 390 Millionen Euro Bruttowertschöpfung in der Planungs- und Bauphase sowie rund 350 Millionen Euro jährlich im stabilisierten Betrieb

28.10.2026

Gong 96.3 Live
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