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Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Hier kommt es zu Sperrungen in der Stadt
Vom 13. bis 15. Februar 2026 findet die 62. Münchner Sicherheitskonferenz statt
Damit alles reibungslos abläuft, wird rund um den Veranstaltungsort wieder ein besonderer Sicherheitsbereich eingerichtet, begleitet von Halteverbotszonen und Verkehrseinschränkungen.
Die Münchner Polizei möchte alle Münchnerinnen, Pendlerinnen und Besucherinnen frühzeitig informieren, um unnötige Abschleppungen und Verkehrsbehinderungen zu vermeiden.
Ab wann gelten die Halteverbote?
Bereits ab Donnerstag 12. Februar 2026, werden die Halteverbotszonen rund um den Veranstaltungsort verstärkt überwacht. Fahrzeuge, die trotz Verbot dort stehen, werden konsequent abgeschleppt. Wer sein Auto auf öffentlichem Grund parkt, sollte unbedingt prüfen, ob es sich in einer der betroffenen Zonen befindet.
Sicherheitsbereich um die Tagungshotels
Rund um die beiden Tagungshotels Bayerischer Hof und Rosewood wird zur Münchner Sicherheitskonferenz ein besonderer Sicherheitsbereich eingerichtet, der zeitweise nur mit Akkreditierung oder berechtigtem Interesse betreten werden darf. Zusätzlich sind für das Wochenende mehrere Demonstrationen und Kundgebungen angekündigt, die insbesondere am Samstag zu weiteren Einschränkungen und kurzfristigen Sperrungen in der Münchner Innenstadt führen können.
So veranstaltet The Munich Circle e.V. am Samstag von 12.00 bis 17.00 Uhr eine stationäre Kundgebung auf der Theresienwiese unter dem Motto „Menschenrechte und Freiheit für Iran“, zu der bis zu 100.000 Teilnehmende erwartet werden.
Außerdem ruft das Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz von 12.30 bis 17.00 Uhr zu einer Demonstration vom Karlsplatz zum Marienplatz gegen die Sicherheitskonferenz 2026 auf, zu der etwa 4.000 Menschen erwartet werden. Zusätzlich ist eine Menschenkette mit bis zu 250 Teilnehmenden geplant.
Die beiden Sicherheitsbereiche umfassen folgende Straßen:
Karmeliterstraße – Promenadeplatz – Prannerstraße – Kardinal-Faulhaber-Straße – Hartmannstraße sowie Teile der Pacellistraße, der Maffeistraße, der Salvatorstraßeund des Salvatorplatzes.
Autobahnsperrungen angekündigt
Am Freitag, 13. Februar 2026, wird eine Vielzahl an Konferenzteilnehmern ins Münchner Stadtgebiet einreisen. Wie ein Sprecher der Münchner Polizei mitteilt, kann es vor allem auf den Autobahnen A99 und A92 zu Sperrungen von bis zu einer Stunde kommen.
Eine genaue Uhrzeit, wann die Sperrungen erfolgen, liege derzeit noch nicht vor. Zusätzlich trifft der Anreisetag der Konferenzteilnehmer zeitlich mit dem Beginn der Faschingsferien zusammen – was den Reiseverkehr ebenfalls spürbar belasten dürfte.
Die Polizei bittet daher alle Verkehrsteilnehmer, dies bei der Reiseplanung zu berücksichtigen. Ziel sei es, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten – dennoch seien Sperrungen von bis zu einer Stunde nicht auszuschließen.
Verkehrs- und Nahverkehrseinschränkungen
Im Zusammenhang mit der Sicherheitskonferenz 2026 ist im Innenstadtbereich mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Erfahrungsgemäß kommt es rund um die Veranstaltung zu Sicherheitsmaßnahmen und Sperrungen, die sich sowohl auf den Individualverkehr als auch auf den öffentlichen Nahverkehr auswirken.
Besonders betroffen ist der Tramverkehr in der Innenstadt.
Wie in den Vorjahren kann es im Zeitraum von:
Freitag, 13. Februar 2026, ca. 04:00 Uhr - Sonntag, 15. Februar 2026, ca. 16:30 Uhr zu Unterbrechungen auf dem Streckenabschnitt Maxmonument – Marienplatz (Theatinerstraße) – Karlsplatz (Stachus) kommen.
Vor allem die Tramlinien 19 und 21 sind davon betroffen. Aufgrund der weiträumigen Sperrungen ist kein Ersatzverkehr mit Bussen (SEV) möglich. Auch einzelne Haltestellen in der Innenstadt können zeitweise entfallen.
Die Polizei und die Münchner Verkehrsgesellschaft empfehlen, möglichst auf Fahrten mit dem Auto in die Innenstadt zu verzichten, mehr Zeit einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über aktuelle Änderungen im Fahrplan zu informieren.
10.02.2026