Der Supermond über München

Montag ist Mondtag!

In der Nacht von Montag auf Dienstag lohnt sich ein Blick zum Himmel, denn über München wartet ein sogenannter Supermond auf uns - der größte „Supermond“ des Jahrtausends. Dabei schaut der Vollmond nicht nur heller, sondern auch um ein vielfaches größer aus als normal.

Hintergrund des Himmelsspektakels sind verschiedene Faktoren:

Die Mondbahn ist nicht kreisförmig, sondern elliptisch. Bei einem sogenannten Supermond hat es nicht nur einen Vollmond, sondern dieser befindet sich auch noch am erdnächsten Punkt. Außerdem spielen die Anziehungskräfte von Erde und Sonne so zusammen, dass der Mond nochmal ein paar hundert Kilometer näher ausschaut.

Dieses Zusammenspiel findet nur selten statt, zuletzt 1948.

Einen normalen Supermond gibt es hingegen alle paar Monate. Der Größenunterschied ist aber für das Auge meist nicht erkennbar.

 

Alle wichtigen Fakten zum Supermond:

  • Am Montag tritt die Vollmondphase um 14.52 Uhr ein. Eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang, um kurz vor 17.00 Uhr, geht der Supermond über München auf. 
  • In der ersten Nachthälfte hat man besonders gute Chancen den Supermond über München zu sehen, insbesondere direkt nach dem Mondaufgang kurz nach 17 Uhr.
  • Bei wolkenfreiem Himmel ist der Supermond bis gegen 8.00 Uhr am Dienstagmorgen zu sehen.
  • Je dunkler die Umgebung, desto besser sieht man den Supermond.
  • Der Supermond ist nur 14 Prozent größer als üblich. Das entspricht etwa dem Größenunterschied zwischen einer 2- und einer 1-Euro-Münze.
  • Der Abstand zwischen Erde und Mond beträgt beim sogenannten Supermond 356.509 Kilometer.
  • Das letzte Mal gab es 1948 einen Supermond. 
  • Wer den Supermond am 14. November 2016 verpasst, muss lange warten. Nächster Supermond: 25. November 2034.
  • Wissenschaftlich ist es nicht belegt, dass der Supermond den Schlaf beeinflusst. 
  • Dafür beeinflusst der Vollmond und somit auch der Supermond den Wasserpegel. Das hat was mit der Anziehungskraft zwischen Sonne, Mond und Erde zu tun.