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Großeinsatz in München-Schwabing: Polizei schießt auf Mann
++Update: 19.08.2026, 13:22 Uhr++
Jetzt ist klar: Der Angeschossene ist ein 14-jähriger Schüler aus dem Landkreis Miesbach. Er hatte eine täuschend echte Softair-Waffe bei sich.
Er wurde operiert, sein Zustand ist stabil.
Am Dienstag, 18.08.2026, gegen 17:15 Uhr, informierte ein Passant den Polizeinotruf 110 und teilte eine verdächtige männliche etwa 20-jährige Person mit, die im Bereich des U-Bahnhofs Hohenzollernplatz mit einer schwarzen Schusswaffe offen hantiert haben soll. Die Person sei im Anschluss in einen Linienbus Richtung Kurfürstenplatz gestiegen. Zahlreiche zivile und uniformierte Einsatzkräfte wurden zur Fahndung nach dem Mann eingesetzt.
Gegen 17:30 Uhr erkannten zwei zivile Einsatzkräfte im Rahmen der Fahndung die beschriebene Person gemeinsam mit einer Begleitperson im Bereich der Kreuzung Herzogstraße und Belgradstraße. Die beiden Personen bewegten sich in Richtung einer Tramhaltestelle. Die beiden Einsatzkräfte folgten dem Mann.
Nach bisherigen Erkenntnissen zog die verdächtige Person einen waffenähnlichen Gegenstand aus der Hose und machte eine Bewegung, als würde sie eine Waffe durchladen. Die Einsatzkräfte forderten die verdächtige Person lautstark auf, die Waffe fallen zu lassen. Diese drehte sich mit erhobener Waffe zu den Polizeibeamten um. Daraufhin gab ein Polizeibeamter einen Schuss ab.
Die verdächtige Person wurde am Oberkörper getroffen. Die Einsatzkräfte leisteten bis zum Eintreffen des verständigten Notarztes unverzüglich Erste Hilfe. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Nach aktuellen Erkenntnissen befindet er sich in einem stabilen Zustand.
Die verletzte Person konnte erst im Laufe der Nacht im Krankenhaus identifiziert werden, es handelt sich nach bisherigen Erkenntnissen um einen 14-jährigen Schüler aus dem Landkreis Miesbach.
Vor Ort führten die Einsatzkräfte umfangreiche Sicherungsmaßnahmen durch. Dabei wurden unter anderem Videoaufzeichnungen gesichert, Zeugen und Anwohner wurden befragt. Auch eine Drohne war hier zur Fertigung von Übersichtsaufnahmen im Einsatz.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen vor Ort, wurden die Verkehrssperren gegen 22:15 Uhr aufgehoben.
Die weiteren Ermittlungen zur Rechtmäßigkeit des polizeilichen Schusswaffengebrauchs führt das Sachgebiet 131 des Bayerischen Landeskriminalamts unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I. Die Staatsanwaltschaft hat ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Ermittlungen zur vorausgegangenen Bedrohung des 14-Jährigen zum Nachteil der einschreitenden Polizeibeamten führt das Kommissariat 24 der Münchner Kriminalpolizei.
Zeugenaufruf:
Wer hat am 18.08.2026 zwischen etwa 17:15 Uhr und 17:40 Uhr im Bereich der Herzogstraße, der Belgradstraße oder an der Haltestelle Clemensstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
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Am Kurfürstenplatz läuft derzeit ein größerer Polizeieinsatz. Ein Mann wurde dort mit einer Schusswaffe gesehen. Daraufhin rückte die Polizei mit einem Großaufgebot an und schoss auf den Mann.
Mann auf dem Weg ins Krankenhaus
Wie die Polizei auf Nachfrage von Gong 96.3 mitteilte, befindet sich der Mann auf dem Weg ins Krankenhaus. Rund 30 bis 40 Polizistinnen und Polizisten sind derzeit vor Ort.
Kurfürstenplatz großräumig abgesperrt
Der Bereich rund um den Kurfürstenplatz ist großräumig abgesperrt. Die Sperrung soll laut Polizei voraussichtlich bis etwa 22 Uhr bestehen bleiben, da noch Beweise gesichert werden müssen.
Auch der Tramverkehr an der Belgradstraße ist derzeit beeinträchtigt. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht.
18.08.2026