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Hubert Aiwanger ist tot: Was zur Todesursache bekannt ist
Bayerns Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger ist im Alter von 55 Jahren gestorben. Der Freie-Wähler-Chef wurde am Mittwochabend (4. November) tot in einem Berliner Hotelzimmer gefunden. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es bislang nicht.
Hubert Aiwanger tot in Berliner Hotel aufgefunden
Hubert Aiwanger ist am Mittwoch (4. November) im Alter von 55 Jahren verstorben. Der bayerische Wirtschaftsminister und Bundesvorsitzende der Freien Wähler wurde am frühen Abend tot in seinem Hotelzimmer in Berlin-Mitte aufgefunden.
Eigentlich sollte Aiwanger am Mittwochnachmittag bei der Eröffnung des neuen Hauptstadtbüros seiner Partei eine Rede halten. Aus gesundheitlichen Gründen sagte er seinen Auftritt jedoch ab und ließ sich vertreten. Anschließend blieb er in seinem Hotelzimmer.
Als der 55-Jährige später nicht mehr erreichbar war, wurde nach ihm gesehen. Dabei wurde er leblos in seinem Zimmer entdeckt.
Obduktion: Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Die genaue Todesursache von Hubert Aiwanger ist weiterhin unklar. Allerdings gibt es nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion keine Hinweise auf eine Straftat oder ein Fremdverschulden.
Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte gemeinsam mit der 6. Mordkommission des Landeskriminalamts ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um die genauen Umstände zu klären.
Zu weiteren Einzelheiten wollte sich die Staatsanwaltschaft bislang nicht äußern und verwies auf die noch laufenden Untersuchungen.
Große Bestürzung nach dem Tod von Hubert Aiwanger
Der plötzliche Tod des Freie-Wähler-Chefs hat in der bayerischen Politik große Bestürzung ausgelöst.
Hubert Aiwanger war seit 2006 Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern und seit 2010 Bundesvorsitzender. Seit 2018 war er bayerischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident unter Markus Söder.
05.11.2026