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Salmonellengefahr: Rückruf bei Tiefkühl-Heidelbeeren
Wer Tiefkühlbeeren von Edeka zu Hause hat, sollte jetzt genauer auf die Verpackung schauen. Bestimmte Chargen der „EDEKA Bio Wildheidelbeeren“ werden zurückgerufen. Grund dafür ist eine mögliche Belastung mit Salmonellen. Vom Verzehr wird dringend abgeraten.
Der Hersteller Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG hat einen Rückruf für mehrere Chargen der tiefgefrorenen Wildheidelbeeren gestartet. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Packungen mit Salmonellen belastet sind.
Edeka-Rückruf: Diese Wildheidelbeeren sind betroffen
Der Rückruf betrifft nach den vorliegenden Angaben 300-Gramm-Packungen mit folgenden Daten:
Produkt: EDEKA Bio Wildheidelbeeren, tiefgefroren
Packungsgröße: 300 Gramm
Vertrieb: EDEKA und Marktkauf
Hersteller/Inverkehrbringer: Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG, Alte Wittenberger Str. 21, 06917 Jessen (Elster)
MHD 13.06.2028
- L140626V3
MHD 14.06.2028
- L150626V3
- L150626N3
MHD 23.06.2028
- L240626 14
- L240626D4
- L240626 E4
MHD 24.06.2028
- L250626 E4
- L250626 14
Andere Mindesthaltbarkeitsdaten sollen nicht von dem Rückruf betroffen sein.
In diesen Bundesländern wurden die Beeren verkauft
Nach den vorliegenden Angaben betrifft der Rückruf folgende Bundesländer:
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Was Kunden mit den Edeka-Beeren jetzt tun sollten
Von einem Verzehr der betroffenen Wildheidelbeeren wird dringend abgeraten. Wer eine entsprechende Packung gekauft hat, sollte die Beeren nicht mehr verwenden.
Die Ware kann den Angaben zufolge in der jeweiligen Einkaufsstätte zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird demnach auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.
Warum Salmonellen gefährlich sein können
Salmonellen sind Bakterien, die eine typische Lebensmittelinfektion verursachen können. Nach Angaben des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit gehören plötzlicher Durchfall, Kopf- und Bauchschmerzen, allgemeines Unwohlsein und gelegentlich Erbrechen zu den üblichen Beschwerden. Häufig tritt außerdem leichtes Fieber auf.
In seltenen Fällen sind auch schwere Krankheitsverläufe möglich, beispielsweise eine Blutstrominfektion beziehungsweise Sepsis.
Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder sowie ältere oder abwehrgeschwächte Menschen. Bei ihnen kann der Flüssigkeitsverlust durch Durchfall und Erbrechen das Risiko für weitere Komplikationen erhöhen.
Wann treten Symptome nach einer Salmonellen-Infektion auf?
Die ersten Beschwerden können nach Angaben des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit sechs bis 72 Stunden nach der Ansteckung auftreten. Meist beginnt die Erkrankung nach zwölf bis 36 Stunden.
01.09.2026