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Oberbürgermeister Dieter Reiter legt Mandate beim FC Bayern nieder
Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter hat auf die Kritik der vergangenen Wochen reagiert und mit sofortiger Wirkung seine beiden Mandate beim FC Bayern München niedergelegt. Mit diesem Schritt will der Rathauschef verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen.
Für seine Tätigkeit beim deutschen Rekordmeister hatte Reiter seit 2021 jährlich rund 20.000 Euro erhalten – ohne zuvor die erforderliche Zustimmung des Stadtrats einzuholen. Die gesamten Einnahmen will er nun nach eigenen Angaben für soziale Projekte spenden.
Hintergrund: Kritik an Nebentätigkeit beim FC Bayern
Die Diskussion um die Nebentätigkeit von Dieter Reiter, der seit 2014 Oberbürgermeister der München ist, hatte in den vergangenen Wochen deutlich an Fahrt aufgenommen.
Kritisiert wurde vor allem, dass seine Mandate beim FC Bayern München nicht vorab vom Stadtrat genehmigt worden waren, obwohl dies laut kommunalrechtlichen Vorgaben erforderlich gewesen wäre.
Zudem sorgte die jährliche Vergütung von rund 20.000 Euro für öffentliche Diskussionen über mögliche Interessenkonflikte und mangelnde Transparenz.
Rücktritt mit sofortiger Wirkung
Jetzt legt Dieter Reiter beide Mandate beim FC Bayern München mit sofortiger Wirkung nieder.
Einnahmen sollen komplett gespendet werden
Nach eigenen Angaben will er alle erhaltenen Gelder für verschiedene soziale Projekte in München zur Verfügung stellen.
11.03.2026