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Reisebus mit Kindern stößt mit Linienbus zusammen - Verletzte außer Lebensgefahr

++ Update Donnerstag, 11.06.2026, 16:25 Uhr ++

Aktuellen Erkenntnissen zufolge geriet der Linienbus, welcher von einem 31-Jährigen aus dem Landkreis Dachau gesteuert wurde, im Kurvenbereich von Haimhausen kommend in den Gegenverkehr. Dabei kollidierte er mit dem entgegenkommenden Reisebus, welcher mit 30 Schulkindern sowie zwei Lehrkräften besetzt war. In dem Linienbus befanden sich zum Unfallzeitpunkt neben dem Busfahrer lediglich zwei weitere Fahrgäste.

Im Anschluss touchierte er die Leitplanke rechtsseitig und kam schlussendlich einige Meter weiter auf der Fahrbahn zum Stehen.

7-jähriger Schüler verstorben

In Folge des Zusammenstoßes verstarb ein 7-jähriger Schüler infolge seiner Verletzungen noch an der Unfallstelle. Fünf weitere Schulkinder sowie eine Lehrkraft wurden schwer verletzt und zum Teil mittels Rettungshubschraubern in nahegelegene Kliniken verbracht. Mehrere weitere Schüler wurden leicht verletzt, konnten jedoch vor Ort an die Eltern übergeben werden. Auch die beiden Busfahrer wurden in Folge des Zusammenstoßes leicht verletzt.

Sechstelliger Sachschaden 

An den beiden Bussen sowie den Verkehrsanlagen entstanden Sachschäden im unteren sechsstelligen Bereich.

Die genauen Hintergründe sowie unfallursächliche Faktoren sind Gegenstand aktueller Ermittlungen, wobei derzeit in alle Richtungen ermittelt wird. Hierzu wurde durch die sachleitende Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt, welcher noch an der Unfallstelle erste Maßnahmen zur Klärung des Sachverhalts traf. Die Ermittlungen werden voraussichtlich, auch aufgrund der Vielzahl von Beteiligten und Zeugen sowie der Erstellungszeit des unfallanalytischen Gutachtens, noch mehrere Wochen andauern.

Bei der Unfallstelle handelt es sich um einen Kurvenbereich, welcher aufgrund der vorliegenden Verkehrsunfallstatistik nicht als Unfallschwerpunkt gilt. In dem betroffenen Bereich, welcher außerhalb geschlossener Ortschaften liegt, gilt in beiden Richtungen eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h, wobei momentan keine Hinweise vorliegen, dass überhöhte Geschwindigkeit zum Unfallgeschehen beigetragen habe.


++Update Donnerstag, 11.06.2026, 13:58++

Die Unfallstelle im Landkreis Dachau ist inzwischen geräumt. Jetzt soll ein Gutachter klären, wie es zu dem tödlichen Busunglück bei Hebertshausen kommen konnte. Mit einem Ergebnis der Untersuchungen ist nach Angaben der Polizei allerdings in den nächsten Tagen noch nicht zu rechnen.

Zugleich gibt es bei einigen der zunächst schwer verletzten Personen Entwarnung: Die schwer verletzte Lehrerin sowie zwei weitere Kinder befinden sich mittlerweile außer Lebensgefahr.

Es war eine weitgehend stille Gemeinschaft in der Kirche St. Nikolaus, in der Menschen versuchten, Unbegreifliches auszuhalten. Vor wenigen Stunden war ein Reisebus mit Grundschülern aus Haimhausen, einer Gemeinde mit etwa 5.600 Einwohnerinnen und Einwohnern unweit von München, mit einem Linienbus zusammengestoßen. Dutzende Grundschüler wurden verletzt, manche von ihnen schwer, ein Junge starb noch am Unfallort.

«Es wurde wenig gesprochen», sagt die katholische Gemeindereferentin Mandy Adam über den Abend des Unfalltags in der Kirche. 30 bis 40 Menschen seien dagewesen, manche hätten geweint, viele hätten still gesessen. Gemeinsam habe man das Vaterunser gebetet, auch Adams evangelische Kollegin Mirjam Pfeiffer sei dagewesen. «Da war ganz viel Trauer. Die Leute haben vor allem einen Ort gebraucht, wo sie sein können», sagt die 51-Jährige.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte noch am Mittwochabend auf der Plattform X seine Anteilnahme ausgedrückt: «Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und wir beten für die Genesung der Verletzten.» Er danke den Rettungskräften und der Polizei, die schnell geholfen hätten. «Das ist alles andere als selbstverständlich. Danke auch allen Ärzten und Pflegekräften in den Krankenhäusern, die jetzt ihr Bestes geben.»

Viele Väter im Ort seien auch bei der Freiwilligen Feuerwehr und wegen des Unfalls im Einsatz gewesen - auch sie lasse das Erlebte nicht so schnell los. 

Auch in der betroffenen Grundschule beschäftigte der schwere Unfall am Tag danach Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte. Der Fokus liege «derzeit auf der Betreuung und Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler, ihrer Familien sowie unserer gesamten Schulgemeinschaft», heißt es. «Hierzu arbeiten wir auch mit geschulten Fachkräften sowie den vorgesetzten Dienststellen zusammen und bieten bei Bedarf umfangreiche Hilfsangebote an.»


++ Update 17:10 Uhr ++

Nach dem Zusammenstoß zweier Busse in Dachau ist ein Schulkind seinen Verletzungen erlegen. Das gab der Dachauer Landrat Stefan Löwl (CSU) bei einer Pressekonferenz vor Ort bekannt. Ein Polizeisprecher sagte, es handle sich um einen Jungen.

Unterwegs in dem Reisebus waren Schülerinnen und Schüler einer zweiten Klasse. 

Laut Berichten ist eine Lehrerin schwer verletzt und wird aktuell operiert. Zwei weitere Kinder sind ebenfalls schwer verletzt. 26 Kinder und die beiden Busfahrer sind leicht verletzt.

Die beiden Busse sind in einer Kurve zusammengestoßen, im Linienbus waren keine Fahrgäste. Beide Busfahrer haben nach dem Unfall freiwillig einen Atemalkoholtest gemacht, der bestätigt hat, dass beide nüchtern waren. Was genau zu dem Unfall geführt hat, ist bislang unklar.

++ Update 16:59 Uhr ++

Laut Polizei sind drei Menschen schwerstverletzt worden. Viele weitere seien leicht verletzt, sagte eine Polizeisprecherin vor Ort. Zunächst hatte die Polizei nach dem Unfall in Hebertshausen (Landkreis Dachau) von einer zweistelligen Zahl an Verletzten und mehreren verletzten Kindern gesprochen.

Der Dachauer Landrat Stefan Löwl (CSU) auf Facebook. «Die Schule hat die Eltern informiert; ein Krisenteam ist vor Ort!»

Der mit den Grundschülern besetzte Reisebus war den Angaben zufolge auf einer Staatsstraße unterwegs, als er mit einem leeren Linienbus zusammenstieß. Die Ursache für den Unfall blieb zunächst unklar, die Polizei ermittelte mit Hilfe eines Gutachters dazu.

++ Update 16:00 Uhr ++

Aktuell wird von einer zweistelligen Zahl an Verletzten ausgegangen.

++ Update 14:44 Uhr ++

Nach dem Zusammenstoß der beiden Busse in Hebertshausen sind mehrere Verletzte in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Nach Angaben der Integrierten Leitstelle (ILS) Fürstenfeldbruck waren vier Rettungshubschrauber, rund 15 Rettungswagen und acht Notärzte im Einsatz. Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass mehrere Kinder mittelschwere bis schwere Verletzungen erlitten haben.

Für Angehörige und Betroffene wurde inzwischen ein Bürgertelefon eingerichtet:

08133/9303-31

08133/9303-12

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Bei einem schweren Unfall bei München sind mehrere Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei kollidierte ein Reisebus mit Schulkindern bei Hebertshausen im Landkreis Dachau mit einem Linienbus.

Nach ersten Erkenntnissen gehen die Beamten von mehreren mittel- bis schwer verletzten Kindern aus. Genaue Angaben zur Zahl der Betroffenen oder zum Ausmaß der Verletzungen lagen zunächst jedoch noch nicht vor.

Reisebus mit Schulkindern stößt mit Linienbus zusammen

Der Unfall ereignete sich in Oberbayern nahe der Gemeinde Hebertshausen im Landkreis Dachau. In dem Reisebus befanden sich nach bisherigen Erkenntnissen Schulkinder. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zur Kollision mit einem Linienbus.

Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 12.30 Uhr auf einer Staatsstraße zwischen Hebertshausen und Haimhausen. Die beiden Orte liegen rund 20 Kilometer nördlich des Münchner Stadtzentrums.

Vor Ort liefen nach Angaben der Polizei umfangreiche Rettungs- und Bergungsmaßnahmen. Zahlreiche Einsatzkräfte kümmerten sich um die Verletzten und sicherten die Unfallstelle.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

10.06.2026

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