Das eigene Zuhause zum Urlaubsparadies umbauen

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In den letzten Jahren geht der Trend dazu, das eigene Heim zur Ferienoase umzubauen. Balkonien als Urlaubsziel ist günstig und perfekt geeignet für die Erholung am Wochenende. Dementsprechend lohnt sich die Investition in die eigene Terrasse oder einen Wintergarten. Leider gehen einige Besitzer mit zu viel Enthusiasmus ans Werk und vergessen gesetzliche Bestimmungen und ähnliche Auflagen. In diesem Artikel geht es darum, wie das eigene Urlaubsparadies entsteht und welche Vorgaben eingehalten werden müssen.

Den eigenen Wintergarten planen

Wer den Außenbereich erweitern und nutzbar machen will, hat zahlreiche Optionen. Bei den Wintergärten wird zwischen kalten, mittelwarmen und warmen unterschieden. Kalte Wintergärten haben weder eine Dämmung noch eine Heizung. Mittelwarme Gärten verfügen über eine Dämmung und können so oftmals frostfrei über den Winter kommen. Die warmen Wintergärten sind direkte Erweiterungen des Wohnbereichs, gedämmt, beheizt und eignen sich ganzjährig selbst für tropische Pflanzen. Wer einen solchen warmen Wintergarten mit exotischen Pflanzen bestückt, schafft sich seinen grünen Arbeitsbereich für das Homeoffice. In einer solchen Umgebung macht das Arbeiten gleich viel mehr Spaß und der neue Wintergarten erhält noch eine weitere Nutzungsmöglichkeit.

Welche Umbauten sind erlaubt und für welche sind Baugenehmigungen erforderlich?

Vielen ist nicht ganz klar, was Eigentümer mit der Terrasse oder dem Wintergarten dürfen und was nicht. Dies betrifft bereits den Bau der Winterterrasse. In vielen Fällen wird für den Bau eines Wintergartens nämlich eine Baugenehmigung der örtlichen Behörde benötigt. Dies gilt immer dann, wenn der Wintergarten eine Erweiterung der Wohnfläche und direkt mit dem Gebäude verbunden ist. Nur alleinstehende Wintergärten gelten baurechtlich als Gewächshäuser und können ohne Genehmigung errichtet werden.

Bei Mehrfamilienhäuser ist es notwendig, von den anderen Mitbesitzern eine Zustimmung einzuholen, wenn eine Dachterrasse oder ein anderweitiger Ausbau im Außenbereich geplant ist. Selbst wenn dies nicht immer gesetzlich vorgeschrieben ist, ist dies sinnvoll, um späteren Streitigkeiten mit den Nachbarn vorzubeugen.

Außerdem gilt es zu beachten, was im Garten erlaubt ist und was nicht. Der eigene Wintergarten oder die Dachterrasse wird schnell zum beliebten Treffpunkt mit Freunden. So ist das Verbrennen von Weihrauch auf der Terrasse verboten, wie ein Gericht in München entschied. Wer gerne im Freien grillt, muss außerdem vorher seine Nachbarn darüber informieren.

Weitere Vorteile eines Wintergartens

Der Bau eines Wintergartens oder einer Terrasse mit zusätzlichen Extras wie einem Pool hat auch positive Auswirkungen auf die Immobilie. So ist eine Steigerung des Immobilienwertes durch einen Wintergarten eindeutig.

Dies ist auch abhängig von der Größe und der Lage des Wintergartens. Eine ausgebaute Dachterrasse beispielsweise erhöht den Wert einer Stadtwohnung in vielen Fällen um 15 bis 25 Prozent. Solche Immobilien lassen sich außerdem deutlich besser vermieten. Wenn dies in der Zukunft der Plan ist oder die Immobilie als Anlage für die Altersversorgung dient, ist die Investition in den Ausbau gleich doppelt sinnvoll. Es lassen sich höhere Mieteinkünfte oder ein besserer Verkaufspreis erzielen. Aus diesem Grund ist der Ausbau des Wintergartens gleichzeitig auch eine Kapitalanlage.

Für Kinder mit Familien zeigen sich noch weitere Vorteile. Teilweise ist der Wintergarten oder die Dachterrasse größer als das Wohnzimmer. Dann entsteht Wohnraum, den die Kinder zum Spielen oder die Familie zum Frühstücken und für andere soziale Aktivitäten nutzen kann. Gerade bei kleineren Wohnungen ist dies eine sinnvolle Erweiterung. In Innenstadtbereichen entstehen gleichzeitig sichere Bereiche, in denen Kleinkinder spielen können.

17.11.2021