Wasserschaden - Wer ist zuständig?

Etwa alle 30 Sekunden gibt es in Deutschland einen Wasserschaden. Eigentlich kleine Auslöser können in der Folge hohe Kosten verursachen, denn das Wasser findet immer seinen Weg. Doch wer steht in der Verantwortung, wenn es von der Decke tröpfelt? Die wichtigsten Punkte, an die in diesem Fall zu denken ist, wollen wir hier in diesem Artikel unter die Lupe nehmen. Damit steht der raschen Beseitigung des Schadens nichts mehr im Wege.

Schäden rechtzeitig begrenzen


Wie so oft kommt es auch beim Wasserschaden darauf an, die negativen Auswirkungen einzudämmen. Aus dem Grund ist eine schnelle Reaktion notwendig, mit der der Schaden wirksam begrenzt werden kann. Dies kann zum Beispiel bedeuten, dass bei einem Rohrbruch dass Wasser direkt abgestellt wird. Doch Verbraucherschützer weisen daraufhin, dass man nicht selbst direkt mit der Beseitigung des Schadens beginnen sollte.

Denn die gute Nachricht ist: die Wohngebäudeversicherung übernimmt die Kosten in der Regel. Doch gerade bei größeren Summen schauen sich die Versicherer den Schaden erst einmal vor Ort an. Dies ist nur dann möglich, wenn die Spuren nicht sofort beseitigt werden. Dies kann ansonsten schnell zu Ungunsten der Bewohner ausgehen, die nicht mehr auf einen Ersatz des Schadens hoffen können.

Ein schnelles Einschreiten empfiehlt sich stattdessen vor allem bei verstopften Rohren. So steht zum Beispiel die Rohrreinigung in Bremen stehen rund um die Uhr zur Verfügung, um rasch auf den Schaden zu reagieren. In vielen Fällen ist es durch dieses schnelle und entschiedene Eingreifen möglich, größere Schäden zu verhindern.

Mieter und Vermieter


Eine ganz besondere Brisanz bekommt das Thema dann, wenn es sich um eine Mietwohnung handelt. Per se sind die Mieter durch den von ihnen unterschriebenen Vertrag dazu verpflichtet, solche Schäden direkt und unverzüglich dem Vermieter zu melden. Dieser wiederum ist dafür zuständig, die Info an die Versicherung oder an die Verwaltung des Hauses weiterzuleiten. Keinesfalls ist es zu empfehlen, den Schaden erst einmal zu verschweigen, in der Hoffnung, er würde nicht entdeckt werden. In dem Fall besteht das Risiko, für die weiteren Folgeschäden haftbar gemacht zu werden, die daraus erwachsen können.

Wird auf diese Weise die Info an den Vermieter weitergeleitet, ist es in den meisten Fällen kein Problem, eine Absicherung für die entstandenen Schäden an der Wohnung zu erfahren. Doch dies gilt nicht einfach für eine beliebige Höhe. Stattdessen sind die Bedingungen der jeweiligen Versicherung ausschlaggebend, bis zu welcher Summe die Wohnung versichert ist. Auf der anderen Seite sind andere Dinge, wie zum Beispiel die durch das Wasser beschädigten Möbel des Mieters, nicht automatisch mit in die Versicherung integriert. In dem Fall kann nur eine Hausratversicherung dazu beitragen, dass die Kosten nicht selbst gestemmt werden müssen. Ist keine solche Police vorhanden, so ist der Mieter dazu verpflichtet, den Schaden selbst zu begleichen.

Tipps zur Prävention


Die gute Nachricht ist, dass das Risiko eines solchen Wasserschadens zu großen Teilen in den eigenen Händen liegt. Schließlich gibt es verschiedene Maßnahmen, die zur effektiven Prävention ergriffen werden können. Zum einen gilt dies für einen regelmäßigen Austausch der Rohre und insbesondere der zwischen ihnen liegenden Verbindungen. Eigentümer sollten nicht davor zurückschrecken, regelmäßig in das Rohrsystem des Hauses zu investieren. Wird die Substanz stets in einem guten Zustand gehalten, reduziert sich das Risiko auftretender Schäden deutlich.

Darüber hinaus ist das richtige Verhalten notwendig, um Schäden an den Rohren effektiv zu vermeiden. Verstopfungen können zum Beispiel dadurch zustande kommen, dass Reste von Speisen und Lebensmitteln über Jahre hinweg im Abfluss landen. Dort verhärten sie im Laufe der Wochen und können den Durchmesser auf diese Weise empfindlich verringern. Ein einfaches Sieb, das Lebensmittel zurückhält, kann in diesem Fall schon einen großen Unterschied ausmachen.