Das Vermieterrisiko

Im derzeitigen Nullzinsumfeld eine attraktive Geldanlage zu finden, ist eine große Herausforderung. Tages- und Festgeldkonten werfen nur noch in den seltensten Fällen eine Rendite ab, Aktien oder ETFs sind immer noch nicht Jedermanns Sache und Gold ist momentan auch nur zu Höchstkursen zu haben. Daher wenden sich die Anleger vermehrt dem Immobiliensektor zu. Doch auch dieser ist nicht frei von Risiken. Zum einen sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren ebenfalls extrem angestiegen, zum anderen ist die Vermietung und Verwaltung einer Anlageimmobilie häufig mit einem großen Aufwand verbunden. Außerdem ist das Risiko, nicht oder nicht immer die passenden Mieter zu finden, beträchtlich.



Wirksam das Vermieterrisiko senken


Natürlich gibt es einige Instrumente, die dazu beitragen, das Vermieterrisiko zu minimieren. Fast immer werden bestimmte Nachweise oder Dokumente von Mietinteressenten verlangt, um sich Klarheit über dessen wirtschaftliche Situation zu verschaffen. Doch längst nicht alles entspricht den gesetzlichen Anforderungen. Die Rechte von Mietern wurden zuletzt deutlich gestärkt. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass die meisten Mieter sich dessen bewusst sind. Zudem wissen viele Wohnungsinteressenten genau, wie sich ihre Unterlagen aufpolieren lassen oder wie sie die oft arglosen Vermieter hinters Licht führen können. Wer hier auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte die Leistung von Profis wie Detektei München in Anspruch nehmen.
Diese Vorgehensweise hat mehrere Vorteile. Zum einen gilt auch hier das Motto „Vorbeugen ist besser als heilen“. Wer einen zahlungsunfähigen Mieter erst einmal in der eigenen Wohnung hat, muss erhebliche Mittel einsetzen, um diesen wieder loszuwerden. Die deutschen Gesetze sind hier sehr mieterfreundlich ausgestaltet. Die deutlich bessere Lösung ist es daher, vorab so zu selektieren, dass fragwürdige Interessenten die Wohnung gar nicht erst bekommen. Seriöse Detekteien bewegen sich zudem auch immer in einem rechtlich einwandfreiem Rahmen, sodass keine Gefahr besteht, gegen geltende Gesetze zu verstoßen.



Problematik Mietnomaden


Es existieren zwar keine genauen Statistiken über Mietnomaden, man schätzt deren Anzahl aber auf ca. 10.000 bis 15.000 im gesamten Bundesgebiet. Im Unterschied zu anderen säumigen Mietern, deren Mietschulden oft auf wirtschaftliche oder persönliche Krisen zurückzuführen sind, treten Mietnomaden das Mietverhältnis bereits mit dem Vorsatz an, keine Miete zu bezahlen. Darüber hinaus verlassen sie das Mietobjekt häufig auch noch in einem indiskutablen Zustand. Zerstörtes Mobiliar, Schimmelbildung oder massive Verunreinigungen sind keine Seltenheit. In Extremfällen summieren sich die entstandenen Sachschäden auf fünfstellige Beträge. Dazu kommen die Mietschulden und etwaige Anwalts- und Gerichtskosten. Zudem bringt die psychische Belastung der Betroffenen, die sich meist monatelang mit allen juristischen Mitteln zur Wehr setzen müssen, viele an ihre Grenzen. Denn sie wissen genau, dass von den Verursachern des Schadens keine müde Mark einzutreiben ist.
Natürlich wird jeder Mietnomade irgendwann die Wohnung verlassen. Im extremsten Fall kann bis zur Zwangsräumung allerdings mehr als ein Jahr vergehen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn eine Wohnung in Gegenden mit hohem Leerstand vermietet werden soll. Die Nachfrage nach Wohnungen ist dort häufig gering und Vermieter sind bei der Auswahl nicht immer wählerisch. Es ist jedoch allemal besser, eine Wohnung noch ein, zwei Monate leer stehen zu lassen als sich einen Mietnomaden ins Haus zu holen. Der Abschluss eines Vermieter-Rechtsschutzes verhindert zwar keine Mietnomaden, übernimmt dafür jedoch die Kosten für Rechtsstreitigkeiten. Damit lässt sich zumindest das Gerichtskostenrisiko eliminieren.