Sportlich mit Motorunterstützung: fit mit dem E-Bike

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E-Bikes sind nur etwas für faule Radfahrer. Weit gefehlt, denn die Fahrräder mit motorisierter Unterstützung sind echte Fitness-Geheimtipps. Ausdauer und Beweglichkeit werden auch durch E-Bike-Fahrten verbessert. Der Frischluft-Fitnesstrend muss gar nicht teuer sein. E-Bike-Leasing lautet die kostensparende Lösung.

 

Fit im Sattel – geht auch kostengünstig mit E-Bike

Radfahren kurbelt den Stoffwechsel und Fettverbrennung an. Der Tritt in die Pedale fördert die Ausdauer und macht agil. Radfahren beansprucht Gelenke und Muskulatur, trainiert den kompletten Körper. Bei Gelenkproblemen wird das Radfahren aber häufig zur schmerzhaften Herausforderung.

Abhilfe kann die motorisierte Unterstützung bei zwei Rädern bieten. E-Bikes sind der Trend am Zweirad-Himmel. Wer die richtigen Tipps beim Fahrradkauf beachtet, kann schon bald in die Pedale treten.

 

E-Bike Kauf – es gibt clevere Alternativen

E-Bikes haben einen großen Vorteil: Sie machen Radfahren auf Wunsch viel leichter. Der tägliche Weg ins Büro, die Freizeittour am Wochenende: Das E-Bike sorgt dafür, dass Radfahrende nicht so schnell aus der Puste kommen.

Damit wird das E-Bike vor allem für Berufstätige eine interessante Fortbewegungsalternative zu Bus, Bahn oder Auto. Statt sich in überfüllte öffentliche Verkehrsmittel zu drängen, wird einfach selbst in die Pedale getreten. Durch die motorisierte Unterstützung bleiben sogar Schweißperlen aus. Vom Sattel direkt an den Arbeitsplatz – mit dem E-Bike ist es möglich. Deshalb unterstützen immer mehr Arbeitgeber mit einem E-Bike Leasing. Seit 2019 gibt es zahlreiche Steuervorteile für Elektromobilität in Deutschland. Die steuerlichen Anreize inkludieren auch Dienstfahrräder und wurden bis 2030 verlängert. Bedeutet für Arbeitnehmer: Sie können das E-Bike nicht nur beruflich, sondern auch privat nutzen. Dafür zahlen sie lediglich 0,25 % der UVP als geldwerten Vorteil als Abgabe auf den monatlichen Bruttolohn.

 

Sportlich mit E-Bikes: die positive Wirkung der Pedaltritte

Entgegen landläufigen Meinungen ist das E-Bike als Fitnessmotivator geeignet. Die Skepsis vieler Radfahrer gegenüber den motorisierten Fahrrädern hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. 2020 kletterte der Absatz der E-Bikes in Deutschland auf mehr als 1,95 Millionen. 2019 waren es noch mehr als 1,36 Millionen.

Moderne E-Bikes machen Radfahren auf Wunsch deutlich bequemer. Der Motor lässt sich bei anstrengenden Strecken hinzuschalten und dessen Unterstützung regulieren. Damit sind auch Anstiege kein Problem. Längeren Fahrradtouren steht nichts mehr im Weg. Das E-Bike lädt dazu ein, öfter und vor allem länger an der frischen Luft zu radeln. Schließlich gibt es durch die motorisierte Unterstützung keine Ausreden mehr, dass die Routen zu anstrengend sind.

Das E-Bike hat auch für ambitionierte Radfahrer einen positiven Effekt. Das Training wird noch effizienter. Schließlich können sie die gewünschte Radleistung konstant abrufen, vermeiden Belastungsspitzen. Wer seinen Körper über Gebühr anstrengt, muss mit längeren Regenerationsphasen rechnen. Beim konstanten Fahren im anaeroben Bereich entfällt dies.

 

Tipps für den E-Bike Kauf

Damit der Fahrspaß mit dem E-Bike nicht getrübt wird, muss das Rad passen. Ist der Rahmen zu niedrig oder der Lenker nicht für die eigene Schulterbreite gemacht, fühlt es sich an wie ein unbequemes Kleidungsstück. Es macht keinen Spaß, mit dem E-Bike unterwegs zu sein. Ein paar Tipps helfen, die richtige E-Bike Kaufentscheidung zu treffen.

1. Auf Qualität achten

Es gibt unzählige Hersteller, die mit besonders günstigen E-Bike-Preisen winken. Vorsicht, denn ein gutes E-Bike wird aus hochwertigen Materialien hergestellt. Diese haben ihren Preis. Minderwertige Teile sind günstiger, haben einen höheren Verschleiß oder weniger Nutzungskomfort. Der Kauf eines E-Bikes ist Vertrauenssache und sollte stets von einem Hersteller mit positiver Reputation erfolgen.

2. Den richtigen E-Bike-Typ finden

E-Bike ist nicht gleich E-Bike. Es gibt verschiedene Varianten, darunter Trekking-E-Bike, City-E-Bike, Cross-E-Bike usw. Sie alle haben ihre Vorzüge und Nachteile, denn sie sind mit speziellen Fahreigenschaften und Terrains konzipiert. Das City-E-Bike eignet sich hervorragend als Alltagsbegleiter in der Stadt, denn hier werden auch die Regeln der StVZO für die Fahrradausstattung eingehalten. Wer sein Fahrrad in der Stadt nutzt, sollte unbedingt an optimale Diebstahlsicherung denken. Viele E-Bike Hersteller haben clevere integrierte Lösungen.

Wer mit seinem E-Bike abseits befestigter Wege unterwegs sein möchte, für den könnte das Cross-E-Bike interessant sein. Allerdings ist dieses Leichtgewicht für die Stadt ungeeignet, denn es fehlen meist Beleuchtungselemente oder andere StVZO-erforderliche Anbauteile.

3. Der richtige Motor muss her

Die Akkuleistung und -position sind beim Kauf ebenso wichtig. Meist befinden sich die Akkus im Rahmen oder Gepäckträger. Wer Wert auf eine filigrane Optik legt, sollte sich nach kleineren Akkus umschauen. Allerdings bieten sie häufig weniger Leistung als größere Varianten.

Abhängig davon, wie und wo der Akku positioniert ist, kann er den Schwerpunkt des Fahrrads verändern. Deshalb ist Übung beim Fahren gefragt. Die Flexibilität des Akkus spielt ebenso eine wichtige Rolle. Wie leicht lässt er sich wieder aufladen? Muss die gesamte Einheit abgenommen und zur Ladestation gebracht werden? Gibt es ein Schnellladesystem? Eine wichtige Info, denn wer möchte eine schwere Akkueinheit schon gern jedes Mal mehrere Etagen bis in die eigene Wohnung schleppen?

Tipp: So bleiben Akkus länger leistungsfähig

Häufig beklagen E-Bike Fahrende eine unzureichende Akkuleistung, schon unmittelbar nach dem Kauf. Der Fehler liegt jedoch in den seltensten Fällen bei den Herstellern, sondern beim falschen Laden. Wichtig bei dem optimalen Ladevorgang: Welcher Akku ist verbaut? Die Qualitätsräder haben nahezu ausschließlich Akkus der Hersteller Bosch, Yamaha oder Shimano verbaut. Diese setzen auf Lithium-Ionen-Akkus. Die Vorteile: hohe Energiedichte und fehlender Memoryeffekt.

Die Witterungsverhältnisse sind maßgeblich für die Ladeleistung verantwortlich. Wird das E-Bike in der kalten Jahreszeit genutzt, hat der Akku erfahrungsgemäß weniger Leistung. Damit der Akku trotz dieser Bedingungen Bestleistungen bringen kann, niemals vollständig entladen (nur bei Lithium-Ionen-Akkus) lassen. Stattdessen lieber öfter laden.

Um die Langlebigkeit des Akkus zu erhöhen, sollte er niemals höheren Temperaturen über 20° ausgesetzt sein. Direkte Sonneneinstrahlung und Überhitzung kann der Akkukapazität schaden.

4. Die richtige Rahmenhöhe beim E-Bike finden

Bei der Auswahl der optimalen Rahmenhöhe für das E-Bike sind Fahrradspezialisten behilflich. Wer möchte, kann bereits vorab selbst die ideale Rahmenhöhe ermitteln. Dafür ist die Bein-Innenlänge notwendig. Sie wird mit einem Maßband ausgemessen und dann, abhängig vom Fahrrad-Typ, mit einem Faktor multipliziert. Wer sich für E-Mountainbikes entscheidet, multipliziert seine Bein-Innenlänge mit 0,475. Bei einer Länge von 80 cm ergibt sich daraus eine Rahmenhöhe von 45,92 cm. Geht es um ein E-City- oder Trekkingbike, wird der Faktor 0,66 genutzt. Bei gleicher Bein-Innenlänge wäre die empfohlene Rahmenhöhe 52,80 cm.