150 Jahre Technische Universität München

Wir feiern die beste Technische Universität Deutschlands!

Ein bisschen Historik

Gegründet 1868 soll die Hochschule den technischen Fortschritt in Bayern fördern. Damals noch als „Polytechnische Schule München“ bekannt, wurde sie auf Wunsch des Märchenkönigs in Betrieb gesetzt. Als erste Studentin der Ingenieurwissenschaften schrieb sich 1906 Anna Helene Boyksen für Elektrotechnik ein, nachdem die bayerische Regierung im Deutschen Reich Frauen das Studium an einer Technischen Hochschule gestattet hatte. Bis heute ist sie die einzige technische Landesuniversität. Im August 1970 wurde schließlich die heutige Bezeichnung „Technische Universität München“ verliehen. 

 

Die TUM – nicht nur extrem alt, sondern auch extrem beliebt

Ob Spitzenreiter im „Deutschen Startup Monitor“, Rang 8 im „Global University Employability Ranking“ oder vom britischen University Ranking ausgezeichnet als beste Technische Universität Deutschlands

 

Die TUM in Zahlen

14 Fakultäten verteilt auf die 3 Standorte München, Garching und Weihenstephan verteilt

40.841 Studierende aktuell, 27% von ihnen kommen aus dem Ausland

177 Studiengänge: Von A wie Architektur bis W wie Wirtschaftsinformatik ein sehr breitgefächertes Studienangebot

411 Gebäude

545 ProfessorInnen

17 Nobelpreise wurden seit 1927 an Professoren und Alumni der TU verliehen, u.a. an Mößbauer (Physik) und Fischer (Chemie)

59 Patente für Erfindungen der TUM-Wissenschaftler wurden 2016 erstmals angemeldet

 

Wissenswertes

Sowohl das Klinikum rechts der Isar, als auch das Deutsche Herzzentrum München (hier wurde 1981 die erste erfolgreiche Herztransplantation Deutschlands durchgeführt!) gehören der medizinischen Fakultät der TUM an

Mit einer Länge von 12 Metern (das entspricht einer Länge von 6 Esstischen oder dreieinhalb Fiat 500) und einer Höhe von mehr als zwei Metern Höhe befindet sich in der Fakultät für Mathematik die derzeit größte Tafel Deutschlands

Auf dem Campus Garching befindet sich die sog. Parabelrutsche – Ergebnis eines Kunstprojektes; wie der Name schon sagt, formen die beiden hohlen Stahlrohre mit einem Durchmesser von 1m und einer Stärke von 12mm eine Parabel nach der Formel z=y=h x²/d² (, die uns evtl. noch aus der Schule bekannt ist), indem sie sich unten am Scheitelpunkt treffen; Start des steilen Rutsch-Abenteuers ist für die Mutigen unter uns im dritten Stockwerk in 13 Metern Höhe

Das Uni-Kino TU Film zeigt fast jede Woche im Semester einen neuen Film; über die Leinwand flimmern sie im historischen Carl-von-Linde-Hörsaal

Im Sommersemester finden zwei große Uni-Festivals statt: Das TUNIX auf dem Königsplatz und das GARNIX auf dem Campus Garching

 

Die Parabelrutsche der TUM - ein akademischer Tipp mit Suchtfaktor

Alles Wichtige rund um die Rutsche berühmte auf einen Blick:

 

Ein paar Daten

13 Meter hoch, ca. 40 Meter lang, mehrere Tonnen schwer, Einweihung am 10.12.2002 (schon 15 Jahre alt!)

Anfahrt

Mit U6 bis Endstation Garching Forschungszentrum, Gebäude mit dem roten Türrahmen anpeilen (Fakultät für Mathematik und Informatik)

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 8 – 24 Uhr, Samstag und Sonntag 10 – 20 Uhr

Klartext: Wie wird gerutscht?

Schritt 1: Unten am Scheitelpunkt liegen auf den Rutschen Rutschmatten mit einer Gummi- und Textilseite --> Matte schnappen! Schritt 2: Für Sportliche die Treppen nehmen, ansonsten mit dem Aufzug ins dritte Stockwerk fahren; Schritt 3: Matte mit der Gummiseite nach oben (!) auf die Rutsche legen, auf die Matte Klettern, Zähne

Vorsicht!

Besonders unter der Woche, wenn Studenten unten am Lernen sind oder der Uni-Chor probt – nicht vor lauter Nervenkitzel losschreien, um nicht zu stören; Wer beim Rutschen schreit muss damit rechnen, dass die Rutschröhre den Schallpegel deutlich hebt – kurz: Die eigenen Ohren werden wehtun…

Riesen-Rutsch-Rennen

Am Tag der offenen Tür (dieses Jahr am 08.02., nächstes Jahr am 28.03.) gilt häufig das Motto - Wer am weitesten rutscht, gewinnt!

Wer heil unten ankommt,…

ist quasi direkt in die Cafeteria des Gebäudes gerutscht und kann sich bei einem Cappuccino vom Herzpochen erholen

 

Intelligente Köpfe

Rudolf Diesel (1858-1913) begann 1875 sein Studium an der polytechnischen Schule München, der Vorläuferin der TUM; im Jahr 1892 meldete er schließlich sein bahnbrechendes Patent namens „Neue rationelle Wärmekraftmaschine“ an, den Ursprung des Dieselmotors

Thomas Mann (1875-1955) gewann 1929 den Nobelpreis für Literatur für seinen Roman die „Buddenbrooks“; im Jahr 1895 ist er als Gasthörer der Technischen Hochschule München eingeschrieben

Roman Herzog (1934-2017) war von 1994 bis 1999 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland

Carl von Linde (1842-1934) entwickelte 1877 das Kühlprinzip von Kühlschrank und Gefriertruhe

Hans Fischer (1881-1945) und Ernst Otto Fischer (1918-2007) gewannen jeweils einen Nobelpreis für Chemie; Hans im Jahr 1930 und Ernst Otto im Jahr 1973; Ersterer arbeitete als Ordinarius für Organische Chemie, letzterer war an der TUM als Professor für anorganische Chemie tätig