Sirenen Probealarm am Mittwoch

Am Mittwoch, den 19. April werden die Sirenen bei uns in Bayern getestet. Um Punkt 11 Uhr werden die Heultöne für eine Minute zu hören sein. Allerdings nur in einigen Gemeinden – und NICHT in der Stadt München. Warum das so ist erfahrt ihr hier:

Wieso gibt es Sirenen?

Früher dienten Sirenen dazu, die Feuerwehrleute zu informieren, wenn es irgendwo brennt.

Heute werden die Feuerwehrleute über Funk verständigt, trotzdem gibt es Sirenen noch, um die Bevölkerung zu warnen, wenn zum Beispiel gefährliche Schadstoffe in der Luft sind. In so einem Fall hört man die Sirene eine ganze Minute lang in Dauerschleife. Wenn es irgendwo brennt, hört man die Sirene nur 3 mal kurz.

Wieso gibt es keine Sirenen in München?

Bis vor kurzem gab es noch Sirenen, allerdings sind diese aber alle abgebaut worden. Bei uns setzt die Feuerwehr im Katastrophenfall auf Durchsagen mit mobilen Lautsprechern und auf die Information über die Radios der Münchner.

Wie erkenne ich, ob es sich um Katastrophen-Alarm handelt?

Um die verschiedenen Sirenen-Signale unterscheiden zu können, gibt es eine ganz einfache Regel: Großes Problem = Langer Ton. Dann heulen die Sirenen eine ganze Minute lang durch – so wie beim Test am Mittwoch. Kurze Töne sind lediglich der Hinweis auf ein Feuer.

Was tun, wenn es Katastrophen-Alarm gibt?

Im Katastrophenfall ganz wichtig: Radio einschalten! Wir von Gong 96.3 sind direkt mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz verbunden – und natürlich mit den örtlichen Behörden: In einem Notfall gibt’s gesicherte Informationen und Durchsagen bei uns im Radio!

 

Auch Katwarn wird getestet - Meldungen direkt aufs Handy

 

Kommt es zum Ernstfall informiert München auch über die Warn-App „Katwarn“. Diese muss man nur herunterladen und sich die gewünschten Gebieten nach Postleitzahlen einspeichern über welche man informiert werden will.

 

Die App ist im App Store, im Google Playstore als auch im Windows Store erhältlich.