„Personenstromlenker“ sollen S-Bahn-Kunden steuern

Damit das Ein- und Aussteigen schneller geht, startet die S-Bahn München einen Test mit sogenannten „Personenstromlenkern“. Sie sollen die wartenden Pendler auf die Türen verteilen. Ab Mitte des Monats startet die Probe.

 

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Ganz so schlimm, wie in Tokio und Co. wird es vermutlich nicht werden. Aber der Hintergrund der Idee kommt dem schon sehr nahe: Sogenannte Personenstromlenker sollen ab dem 16. Mai in München versuchen das Ein- und Aussteigen in die S-Bahn in München zu optimieren. Es geht vor allem darum, die Fahrgäste gleichmäßig auf den Bahnsteigen zu verteilen. Der Test soll mit bis zu sieben Ordnungskräften im Berufsverkehr am Hauptbahnhof starten. Zudem sollen damit Erkenntnisse gewonnen werden, wie sich das Verhalten der Fahrgäste auf den Betrieb auswirkt, denn eigentlich sollen die S-Bahnen auf der Stammstrecke nur etwa 30 Sekunden halten, damit der Fahrplan eingehalten werden kann. Es ist allerdings auch immer wieder mal der Fall, dass die Türen blockiert werden, bzw. jemand in der Lichtschranke steht. Zum Einsatz kommt deshalb auch eine mobile Lautsprecheranlage, die nicht über den ganzen Bahnsteig zu hören ist. Wenn jetzt an einer Türe jemand in der Lichtschranke steht, muss das nicht der ganze Zug mitbekommen. Mit der neuen Technik sollen die Durchsagen also direkt besser gesteuert werden.