42-Jähriger soll seinen Vater (76) getötet haben

In Ottobrunn hat sich am Mittwoch ein Familiendrama ereignet. 

Wie die Polizei München mitteilte, passierte die Tat am Mittwochabend, 29. November, in Ottobrunn. 

Eine 73 Jahre alte Ottobrunnerin fand ihren Ehemann (76) in leblos im Keller ihres Hauses. Sie alarmierte den Rettungsdienst - und bemerkte kurz darauf ihren 42 Jahre alten Sohn, der sich ebenfalls in dem Haus aufhielt. Es kam zu einem Streit, in
dessen Verlauf sich die Frau einen Armbruch zuzog. Die Polizei beendete die Auseinandersetzung und nahm den Deutschen fest.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der Sohn seinen Vater dort im Elternhaus mit "massiver stumpfer Gewalt gegen den Kopf" erschlagen. Die Mutter war zu der Zeit nicht zu Hause gewesen. Ob bzw. welches Tatwerkzeug eingesetzt wurde, muss noch im Rahmen der Ermittlungen geklärt werden. Das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung steht noch aus.

Die Staatsanwaltschaft geht von Mord aus. Details zum Tathergang nannten die Ermittler zunächst nicht. Nach der ersten psychiatrischen Begutachtung des
Tatverdächtigen wurde ein Unterbringungsbefehl erlassen. Das bedeutet, dass der Mann in eine Fachklinik eingewiesen wird.

Der Unterbringungsbefehl ist das Gegenstück zum Haftbefehl, mit dem
Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen werden.