BKA meldet: Millionen gehackte Passwörter

10.07.2017, 11:51

BKA findet Millionen gehackter Passwörter

Das Bundeskriminalamt hat in einer "Underground-Economy-Plattform" im Internet eine Sammlung von ca. 500 Millionen ausgespähten Zugangsdaten gefunden. Laut BKA bestehen die Daten aus Email-Adressen mit dazugehörigen Passwörtern. Vermutlich stammen die Daten von verschiedenen Hacking-Angriffen und wurden über einen längeren Zeitraum zusammengetragen. Die aktuellsten ausgespähten Zugangsdaten sind wahrscheinlich aus Dezember 2016, so das BKA.

So kannst du herausfinden, ob du betroffen bist:

Alle betroffenen E-Mail-Adressen und Passwörter sind durch das Hasso-Plattner-Institut in den „Identity Leak Checker“ integriert worden. Mit Hilfe dieses Tools kann man überprüfen, ob die eigenen Daten betroffen sind:

https://sec.hpi.de/leak-checker/search (Die Plattform schreibt auf ihrer Seite, dass es zeitweise zu Überlastungen kommen kann.)

Wenn das Ergebnis zeigen sollte, dass das Passwort zum zugehörigen E-Mail Konto gehackt wurde, sollte man dieses unverzüglich ändern. Und nicht nur hier - sondern auch für alle anderen Logins, bei denen man dieses Passwort verwendet. Grundsätzlich wird auch dringlich empfohlen, für alle Portale unterschiedliche und sichere Passwörter zu benutzen. 

Alles rund ums Thema Passwortsicherheit

Was du bei Passwörter beachten solltest und wie du sichere Passwörter erstellst, haben wir >> hier << für dich zusammengestellt.

Das Surfen im Internet ist mittlerweile nicht mehr die einzige Angriffsfläche für Hacker. Wie Hacking heute praktiziert wird und worauf du achten solltest, erfährst du >> hier <<